ist pünktlich zum Beginn des Herbstes hier eingezogen, um mir fortan Hals und Schultern zu wärmen. Im Rohzustand war sie auch schon mit in Island, hat es dort aber, weil ich gucken und staunen musste, nicht weit gebracht. Dafür wuchs sie dann an lauen Sommerabenden auf dem Balkon. Die Kenner werden schon erkannt haben, dass hinter Kaspers Frau ein Daybreak steckt. Da die Farben aber weder an Morgennebel noch an durchbrechende Sonnenstrahlen erinnern, heißt meine Version, weil grün und blau, eben Kaspers Frau.
Verstrickt habe ich zwei Knäuel (100g) Lopi-Einband mit Nadel Nr. 3. Wenn ich den unteren Rand etwas breiter gemacht hätte, wäre dass der optischen Balance sicher dienlich gewesen. Dann hätte ich vom Grün aber etwas übrig gehabt und dazu war ich zu geizig. Außerdem, wenn Kaspers Frau um meinen Hals gewickelt ist, bleibt von der blau-grünen Ausgewogenheit nur ein Ringelsalat und der fehlende Kantenzentimeter mein Geheimnis. Übrig ist wirklich nur der klitzekleine grüne Rest links oben im Bild, während der blaue Faden gerade noch lang genug zum Verstechen war.



Wunderschön! Schnitt und Farben gefallen mir sehr.
Herzlich
Jana
[...] muss ich aber sagen, dass des Großmütterchens Wunsch erst am zweiten Advent entstand, als ich mit Kaspers Frau zu Besuch war. Bei der Suche nach ganz weicher, leichter Wolle stieß ich (bzw. stieß mich die [...]