klappt vielleicht am besten auf Französisch, dachte ich mir, als die vielen schicken Japankleidchen in diversen Blogs mich zum Kauf eines dieser Bücher nötigten. Ich erwarb also eine französische Ausgabe. Das spreche ich zwar auch nicht, kann den Text aber immerhin lesen und mir was dazu denken.
Am Ende war das nicht nötig, die gezeichnete Anleitung ist vollkommen ausreichend. Die Wahl viel auf dieses Kleid. Statt schwarzer Seide wählte ich weinrote Popeline – schließlich wollte ich nur mal testen, wie mir die Schnitte passen und ob der Schnitt vielleicht für mein Weihnachtskleid taugt. Lediglich zwei Stolpersteine galt es aus dem Weg zu räumen. Zum einen war die Teilungslinie für das Rückenteil auf dem Schnitt nicht zu finden, zum anderen ist am Ärmel nicht markiert wo vorne ist. Geändert habe ich absolut nichts und es passt ganz prima. Als Ergänzung gab es noch einen Gürtel für die Tage, an denen mir die japanische Weite zu üppig ist. Fazit: ich brauche jetzt unbedingt noch einen Stapel Japanbücher.
Nachtrag für amberlight: gewickelt sieht der Schal in etwa so aus. Die Rippen werden mit der Zeit natürlich ausleiern und flacher werden.




Gefällt mir (ohne Gürtel zwar besser) und ich freue mich gar sehr, dass mal wieder jemand japanisch näht und nicht immer nur vinetasche oder römö. ;o)
Herzliche Grüsse, Allerleirauh
oh, dein kleid macht mir mut! und danke für die hinweise zu den stolpersteinen. sowas ist immer goldwert!
bei den armschnittteilen gehe ich in solchen fällen immer davon aus, dass die rechte seite des schnittteiles nach vorn muß.
mir gefallen beide versionen sehr gut. die idee mit dem gürtel merke ich mir.
liebe grüße
anke
hallo malou,
ich hab den rückenteilbeleg gefunden. er ist auf dem zweiten schnittmusterbogen.
lg
anke