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Sommerausflüge

Als es noch kühler war stiegen wir hoch hinauf, wegen der Aussicht (Frühstücksplatz),dsc02152dsc02154dsc02163 als es dann heiß wurde, tief hinab in Schlüchte und Gründe (Kirnitzschtal).dsc02941dsc02951dsc02957 Am letzten Wochenende wanderte ich noch mal bei schön sommerlichen Temperaturen in den Dom und über die Affensteinpromenade zur Brosinnadel und  dsc03098dsc03099dsc03100dsc03104dsc03113dsc03132 über den Gratweg zur Schrammsteinaussicht.dsc03151dsc03166dsc03193dsc03192Immer wieder schön.

 

Dienstagsschnipsel

dsc02988Heute werde ich eine Kleinigkeit lackieren, damit die Gartenfreunde auch wissen, woher der Wind weht.dsc02139dsc02996dsc03000Die neuen Mitbewohner sollen sich ja weiter bei uns wohl fühlen. dsc03016Außerdem wurden die Hexis mal durchgezählt, da geht es gut voran und ich bin dabei eine Schnapsidee in ein Textil zu verwandeln. dsc03025Mal sehen, ob das was wird.

Creadienstag

Ich bin ja nicht so der „Hoppla, hier bin ich Typ“, sondern eine, die lange überlegt, bevor sie sich unter neue Leute wagt. Ich glaube, bis ich mich das erste Mal zu den Dresdnern traute, verging ein halbes Jahr und ohne die Ermutigung durch Anne und Sylvia, wäre ich auch nicht nach Leipzig gefahren und hätte was verpasst.2016-09-141In Leipzig gab es einen Tauschtisch, den ich, da ich selber nichts zum Tauschen dabei hatte, erst inspizierte, als sich keine mehr fürs Nähnerdbuffet interessierte. Da lagen dann immer noch ein Stoff und ein Schnittmuster, die zu mir zu passen schienen. Den Stoff holte ich dann immer mal wieder aus dem Regal, weil ich das Muster ganz reizend finde, allerdings ist er Vollplastik, also nicht für Alles geeignet. Irgendwann kam ich auf die Idee ihn mit dem Tauschtisch-Schnitt zu verbandeln – Leipzig² sozusagen. Bei Zuschnitt im schrägen Fadenlauf sollte das ein hübsches, flatteriges Sommerkleid ergeben.dsc00849Beim Auflegen der Schnittteile stellte ich fest, dass da wegen des schrägen Fadenlaufs eine Menge übrigbleiben würde und damit kann ich ja ganz schlecht umgehen. Es musste also noch eine Verwendung für den Rest gefunden werden. Ich hatte gerade meinen Frühlingsrock genäht und für gut befunden und entschied mich ein Wasserfalloberteilsechsbahnenrockkleid nach „Kleider nähen“ zu testen. Zwei Kleider aus knapp zwei Meter Stoff ist natürlich ambitioniert, aber einlagiges Auflegen und eine Puzzlestunde führten zum gewünschten Ergebnis. Das „Kleider nähen“ Modell nähte ich sofort, da ich wusste, dass es mit einer Hohlkreuzanpassung passen würde und ich was halbwegs Schickes für eine Feier brauchte.2016-09-013Heute trage ich das zweite Kleid, nach McCalls 4768. Nachdem die erste Anprobe ganz vielversprechend aussah, nähte ich munter vor mich hin und auch die Belege schon mal ordentlich fest, um sie dann wieder abzutrennen. Für neue Belege reichte der Stoff dann nicht mehr, für Schrägstreifen schon. Auch die Abnäher mussten zum großen Teil noch mal aufgetrennt werden. Bis das Kleid wenigstens halbwegs saß, waren noch viel Trennerei und ein Sommer in der Ecke nötig. Schön also, dass immer noch Sommer ist und ich das Kleid jetzt tragen kann.2016-09-14Da ich keine Ahnung habe, wem ich das Stöffchen und den Schnitt zu verdanken habe, hier noch mal ein Dank in die große Runde.

Gezeigt beim MMM

Herbstjäckchen

Sylvia und Luise laden zum Stricktreff. Meine Herbstjacke ist gerade fertig geworden. Kuscheliges Alpakagarn in einer schönen warmen Farbe – ich wähnte mich also draußen. Am Boden des Strickkorbs schlummerte aber noch ein begonnenes Jäckchen, für das mir momentan etwas die Motivation fehlt. Lange Reihen in glatt rechts und mausgrau, allerdings ein dringend benötigter Lückenfüller. Da ist so ein Stricktreff doch eine gute Motivation bis Ende Oktober fertig zu werden. img_4582Momentan sieht das gute Stück so aus, laut Anleitung irgendwann mal so. Ich verstricke Istex Einband mit Cubix Nadeln, die allerdings nur die zweite Wahl sind, da die passenden Bambusnadeln belegt sind. Anders als in der Anleitung stricke ich die Ärmel glatt rechts und verwende die Maschenzahl der größten Größe, um mit meinem deutlich dünneren Garn eine 34 zu erhalten. Weil es vielleicht für die eine oder andere, die noch über das was und wie nachdenkt ganz interessant ist, stelle ich bei der Gelegenheit die schon fertige Herbstjacke vor. Gestrickt ist sie nahtlos und von oben, allerdings nicht als Raglan.img_4576 Die Schultern sind nach der Contiguous Methode gestrickt. Dabei entsteht ein Ärmel mit Armkugel. Genau nach Anleitung werden die Schultern bei mir zu breit. Ich stricke ein kürzeres Stück Schulternaht und beginne mit den Ärmelzunahmen schon zwei bis drei Zentimeter vor dem Schulterpunkt. Dann sitzt der Ärmel da wo er soll. img_4577Den Rest der Jacke habe ich selbst berechnet, bzw. an mich dran gestrickt, wie Sylvia immer so schön sagt. Der Ausschnitt ist ein abgerundetes Rechteck, es gibt eine kleine Taillierung, die Säume sind doppelt gestrickt und von Hand festgenäht. Wenn man an der Unterseite beginnt, könnte man die Säume zusammenstricken und würde dabei auch noch diese Naht sparen. Ärmel und Schultern ließen sich dann nach der Seamless Hybrid Methode von Elizabeth Zimmermann berechnen, denn der Contiguous macht nichts anderes, als dieses System auf den Kopf zu stellen. img_4571Die Wolle ist DK von FairAlpaka in einem wunderbar melierten Weinrot. Ich maschenprobe übrigens immer, schon weil ich selten nach Anleitung und wenn doch, dann nie mit Originalgarn stricke, wasche die Maschenprobe allerdings nicht, sondern nehme sie nur als erste Orientierung und um die richtige Nadelstärke auszuwählen. Bei mir werden Maschenprobe und Gestrick nämlich nie gleich. Nachdem ich die ersten Zentimeter gestrickt habe, messe ich noch mal nach und passe eventuell an.

Gezeigt beim Creadienstag

Ein Schnitt aus der La Maison Victor, bei dem ich mir gleich mehrfach unsicher war – ob der Schnitt passt, ob er zu mir passt und aus welchem Stoff er am besten zu nähen wäre. Ein guter Grund mal in die Kiste mit Stoffen aus Sammelpaketen, Schenkungen usw. zu greifen, die zwar brauchbare Qualitäten aber für mich untragbare Farben und/oder Muster haben. In diesem Fall traf es einen FDJ-blauen Viskosejersey. Das Experiment glückte, das Kleidchen passt und gefällt und ist unschlagbar bequem, weshalb es noch eine Runde im Farbbad drehen musste, was aus dem knalligen blau ein schönes dunkles blaugrün machte. 2016-09-061Jetzt könnte ich behaupten ich hätte passend zu den Schuhen gefärbt, das ist aber dann doch Zufall. Nun wäre es ja kein LMV-Schnitt, wenn es da nicht noch irgendwo ein raffiniertes Detail gäbe, in diesem Fall ist das der tiefe Rückenausschnitt, der tatsächlich nicht rutscht, das Kleid aber eindeutig zu einem Sommerkleid macht. Einzige Änderung ist die Einfassung des Ausschnittes. Der wird laut Anleitung mit einem innenliegenden Band verstürzt. Ob das ein Jerseystreifen oder ein Schrägband sein soll, erschloss sich mir nicht. Ich habe ein schmales Rollbündchen verwendet und falls sich der Ausschnitt zu sehr ausdehnen sollte, werde ich noch ein Bindeband annähen. dsc02985Gezeigt beim MMM

 

Tochterkleid

Meistens trägt die Tochter Hosen, ab und zu auch mal einen Rock und ganz, ganz selten ein Kleid. Da in diesem Sommer gleich mehrere Feste anstanden, wünschte sie sich eines. Halbwegs schick, trotzdem unkompliziert und bequem sollte es sein. Ich wollte außerdem einen vorhandenen Schnitt nutzen und nicht allzu viel Zeit investieren, da die einfach nicht mehr da war. So richtig fündig wurde ich nicht und entschied mich schließlich für einen bewährten japanischen Schnitt. japan29Die längere Version dieser Bluse, allerdings ohne Ärmel und mit Gürtel. Der Stoff ist eine leichte, furchtbar knitternde Viskose. Da sie die Bluse anprobieren konnte, wussten wir, dass der Schnitt passt. Das „Risiko“ war die Ärmel einfach wegzulassen, schließlich sollte es ein Sommerkleidchen werden. Geändert habe ich kaum etwas. Die Passe ist gedoppelt und unter den Armen musste etwas Weite raus genommen werden und als Gürtel nähte ich eine breite Schärpe. 2016-09-06Gezeigt beim Creadienstag.

Palaissommer

2016-08-26Die lauen Abende der letzten Woche waren ein guter Grund noch mal ausgiebig auf der Wiese hinterm japanischen Palais zu lümmeln und sich von diversen Klängen verzaubern zu lassen. Da gibt es im Sommer einen Monat lang Musik, Hörspiel, Malerei und Yoga in ganz entspanntem Ambiente und vor wunderbarer Rundum-Kulisse. DSC02904