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Malou Sweater

Als Claudia zum Teststrick für diesen Pulli rief, musste ich natürlich hier schreien und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, weil ich wusste, dass ich nie und nimmer in vier Wochen einen Pullover stricken würde. Aber der Name und die Islandpulliliebe ließen keine andere Entscheidung zu. Immerhin war er zur Veröffentlichung des Strickmusters so weit gediehen, dass ich Angaben zur Passform machen konnte. Die Ärmel zogen sich und die steigenden Außentemperaturen motivierten nicht zum weiterstricken. Allerdings war der Pullover fürs Fräulein gedacht, die gerade ziemlich weit weg fährt und unbedingt was zum Kuscheln mitbekommen sollte. Also strickte ich in den letzten Tagen trotz der großen Hitze tapfer lange, warme Ärmel. Der Pulli wird von oben gestrickt, hat eine Rundpasse und kommt mit nur drei Farben aus. Das kleine, sparsame Muster gefällt mir gut. Meine Maschenprobe variiert um eine Masche, der Pulli ist also ein klitzekleines bisschen größer als die Anleitung vorgibt. Da das Fräulein genau zwischen den beiden kleinsten Größen liegt, passt das wunderbar. Anders als in der Anleitung sind die Bündchen 2re2li statt 1re1li gestrickt, weil ich nicht genau gelesen habe. Am Halsausschnitt habe ich zusätzlich noch ein paar Maschen abgenommen, denn das Kind hat wirklich sehr schmale Schultern, so dass der weitere Ausschnitt sicher gerutscht wäre.

Pfingstpaddelei

auf Spree und Dahme, mit einem ziemlich verregneten Sonntag und einer ausgiebigen Libellenjagd per Kamera. Am Ufer blühende Schönheiten, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen. Dazwischen jede Menge Libellen. Ich wollte unbedingt die blauen Prachtlibellen im Flug erwischen. Bei der Geschwindigkeit der Tierchen und aus dem schwankenden Boot heraus ist das natürlich aussichtslos.

Naturdonnerstag

ins Böhmische mal wieder. Das ist für einen Wochenendausflug zu weit, für ein verlängertes Wochenende aber gerade richtig. Ein Zeltplatz  am See, blühende, summende Wiesen, Felsen mit Einblicken und Aussichten. Das alles unter blauestem Sommerhimmel und mit einem Lagerfeueram Abend. Genug, um mal kurz die Seele baumeln zu lassen.

Natur-Donnerstag am Freitag

Hülle fürs Phönchen

… bisher kam ich ja ganz gut ohne aus, also ohne Hülle und ohne Phönchen. Wenn letzteres dann aber quasi vom Himmel fällt, sehe ich mich durchaus genötigt ihm ein Mäntelchen zu filzen. Pünktchen gehen ja immer und violett war die Farbe, die noch in ausreichender Menge in der Wollkiste lag.

RUMS

Festkleid zum Zweiten

Neulich schrieb ich schon, dass ich der mangelnden Entscheidungsfreude geschuldet, zwei Festkleider für’s Fräulein begann. Das grüne wurde ausgewählt und zuerst vollendet. Das rote hatte seinen Auftritt genau eine Woche später, als wir zu einer Erstkommunion geladen waren. Der Schnitt ist das Titelmodell der Burda 8/2012 genäht aus Viskose von Stoff und Stil. Hier hatte ich mal eine sehr hübsche, mädchenhafte Variante des Schnittes entdeckt und die versuchte ich nachzubasteln. So wurden Passe und Schleife ergänzt und, genau wie die Ärmel, in einer Kontrastfarbe genäht. Die Schnittteile des Vorderteils sind so zusammengeschoben, dass ein Teil mit seitlichen Abnähern entstand. Außerdem haben wir das Rockteil um ca. 25 cm gekürzt. Das Kleid ist komplett mit der roten Viskose gedoppelt und wurde am kühlen, verregneten Kommunionssonntag mit dem schon vorhandenen, passenden Jäckchen, Ringelleggings und Sneakern ergänzt. Hat was von Kirchengewand kommentierte Kerstin das Jäckchen damals, damit passt es doch perfekt zum Anlass.

Creadienstag

Elbsandsteinfrühling

Auch wenn die Ferien noch etwas hin sind, ein bisschen Urlaub vor der Haustür geht ja immer.Bei Wind und Regen an den Ochelwänden, mit frischem Grün und Aussicht auf dem Rauenstein, mit Sonne und Fernsicht vom Gohrisch, bei kühlem Schatten in den Kamnitzklammen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das Elbsandstein ist immer einen Ausflug wert.

 

MMM – nix Neues

dafür bewährte Stücke – Japanmantel und Resteshirt nach Burda. Die passen nämlich prima zusammen.

MMM