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Archive for the ‘Fernweh’ Category

Tourenhelferlein

Stoffstücke mit Gummibändern zu versehen, ist zwar keine große Heldentat, die Ergebnisse des MYOG-Anfalls sollen der Vollständigkeit halber hier noch erscheinen.

Seit es gleich hier ums Eck einen Anbieter von qualitativ hochwertigen Outdoorstoffen gibt, der manchmal ziemlich günstige Reststücke im Angebot hat, probiere ich die gern aus. Die meisten Stoffe lassen sich auch mit der normalen Nähmaschine sehr gut verarbeiten. Nähte abdichten wird schon schwieriger und bei Gelegenheit sollte ich mir für feine, dicht gewebte Stoffe eine Microtex-Nadel zulegen. Hatte ich jetzt noch nicht, weshalb die Hosen fürs Fräulein mit einem leichten Knitterlook daherkommen.

In den letzten Wochen entstanden hier Hosen aus Microfaser-Polyester nach den Schnittmustern Fuji (Keinformat) und Burda 5/2000, beide in Gr. 152. Jeweils leichte 160 bzw. 140 Gramm wiegend.IMG_1660 Dabei musste ich feststellen, dass der gewohnte Meter Stoff für eine Hose in dieser Größe nur noch ganz knapp reicht. Deshalb haben die Taschen der grünen Hose ein rotes Futter aus den Resten des roten Stoffes und dazu passend natürlich rote Nähte. Schließlich war das alles von langer Hand geplant. IMG_1666Die grüne hat sich bei unserer Runde durch die Goldberggruppe schon bestens bewährt.DSCF7218Ebenso wie Fleecejacke und Pulli aus Grid-Fleece bzw. 200er Fleece. Der Schnitt Matera (Schnittbox, Gr. 34) ist prima für leichte Pullis.IMG_1663 Die Wasserfallkapuze ist normalerweise ein origineller Kragen, sitzt bei Bedarf trotzdem gut, passt auch unter einen Helm und lässt sich mit einem Band so weit zusammenziehen, dass nur noch Nasenspitze und Augen rausschauen.IMG_1664 Ergänzt habe ich Daumenlöcher an den verlängerten Ärmelbündchen. Zeeland (Schnittreif, Gr. 152) ist ein erprobter Schnitt für dicke Fleecejacken. IMG_1662Auch hier hatte ich wieder das Meterproblem und musste die Ärmel stückeln mit einer dekorativen Naht versehen. Die Kapuze wurde auf Wunsch einer einzelnen Dame bezipfelt.DSCF7115Die Hüttenschlafsäcke (Micro-Fleece) und Rucksackhüllen (Ripstop-Nylon und Nylon) waren auch mit im Gepäck. Die Schnitte dafür entstanden durch auflegen des künftigen Insassen, ausschneiden, Tunnel nähen, Gummmiband einziehen – fertig. IMG_1667Hüttenschlafsäcke sind in den Hütten Pflicht, wir haben also sehr ladylike in zartem Rosa genächtigt. Das ist zwar nicht die Farbe meiner Wahl, wenn rosa aber nur ein Viertel der anderen Farben kostet ist mir das des nächtens ziemlich schnurz. Grau werden die Schlafsäcke von ganz alleine. IMG_1670Die Regenhüllen mussten wir glücklicherweise noch nicht testen, ich fürchte allerdings, dass sie spätestens im Norwegen-Urlaub beweisen müssen, was sie taugen. Ich habe bewusst zwei verschiedene Materialien verwendet und bin gespannt, welches den Test gewinnt.

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auf einen unserer herbstlichen Lieblingsspaziergänge vor den Toren der Stadt?

Wir starten in Pillnitz, steigen zur Ruine hinauf und dann in den Friedrichsgrund hinab, spazieren durch den Buchenwald und am Bächlein entlang zur Meixmühle. Weiter geht es an Streuobstwiesen und Kastanienbäumen vorbei auf den Borsberg, wo heute ein Ringelnatterpärchen in der Sonne liegt.Von da den tiefen Grund hinab und auf dem Leitenweg zurück nach Pillnitz. Die Weinlese ist in vollem Gange, wir sitzen einfach nur auf dem Mäuerchen und genießen die Sonne.

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Sieben gemütliche Kilometer, auf denen es am Wegesrand viel zu entdecken und reichlich Aussicht gibt. Auch mit kleineren Kindern ein lohnender Ausflug.

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