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Archive for the ‘Filzzauberschule’ Category

– Schachteln, Schächtelchen, Döschen –

– gefilzt, genäht, bestickt –

– Versteck, Verpackung, Dekoration –

Mehr Anregung als Anleitung war für mich der letzte der Adventskursteile von Corinna. Aber genau diese spielerische, undogmatische Herangehensweise mag ich an ihren Arbeiten und Anleitungen so sehr. Bin ich doch eher der Typ, der sich aus einer großen Kiste mit Bausteinen bedient, ohne sich an genaue Pläne halten zu müssen.

„Sterne im Schnee“ nenne ich das Ergebnis in Anbetracht der Jahreszeit mal. Im Moment dient es uns als Streichholzschachtelversteck, denke aber, dass es vielleicht doch noch den Besitzer wechselt. Entstanden ist es aus den abgeschnittenen Rändern meiner „Fenster In die Welt“ Filze vom Kreativ-Tag. Die Seitenteile haben ca. 6cm Durchmesser. Es ist also eher was für die kleinen Geheimnisse…

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sprach der  Mitbewohner aus Studententagen immer dann, wenn wir nach Stunden am Schreibtisch versuchten die Eisfüße am einzigen Kachelofen der (Bruch-)bude aufzutauen. Deshalb wünschte mein Engel sich ein paar schöne warme Socken. Das mit dem Glühwein habe ich ihm vorsichtshalber gar nicht erzählt.

Mit ein paar Kringeln auf dem Kleidchen ist er dann auch schon komplett. Das Gesicht – mh – heilig oder scheinheilig?

Engel nach einer Anleitung aus dem Adventsfilzkurs von Corinna Nitschmann.

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dieses Frühjahrs wird uns dieses Lämpchen bringen.

Auf einer Basis aus Shetlandwolle sprießen rote Leinenfäden-Küchenschellen. Botanisch natürlich nicht ganz korrekt, aber das ist künstlerische Freiheit. Kaum ins Fenster gestellt, kommt die Sonne doch mal gucken – mal sehen, wie lange sie bleibt. Auch dies wieder ein Projekt aus der Filzzauberschule.

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nach einer Anleitung aus der Filzzauberschule. Nunofilz ist das Thema. Sehr, sehr spannend. Bisher habe ich zwar hin und wieder ein Stoffschnipselchen mit eingearbeitet, aber so im größeren Maßstab ist Nunofilz Neuland für mich.

Ich habe zwei verschiedene Seidenstoffe und einen gekrinkelten Baumwollstoff flächendeckend eingearbeitet. Das hat ganz gut geklappt. Es sind sehr verschiedene schöne Strukturen entstanden, weshalb ich am Ende alle Stickerei (von Hand und mit der Maschine) wieder aufgetrennt und nur die Trennlinien zwischen den Stoffen mit einer engen Zickzacknaht betont habe. Einzige Zier sind die beiden Knöpfe – Einzelstücke aus Großmütterchens Schatzkiste – die hervorragend zu den beiden Seidenstoffen passen. Die Tasche wiederum passt hervorragend zu Bluse und Jäckchen aus besagten Stoffen – es passt also rundherum.

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Schon vor längerer Zeit stellte ich euch den Rohbau der zweiten Wandtasche vor. Zu den 1000 Blätterteigblättern im Filz sind inzwischen noch ein paar auf dem Filz gekommen. Auch ein kleiner Zwitscherling hat sich eingestellt und pfeift sein Liedchen unermüdlich durch meinen kleinen Garten. . .

Unten links seht ihr mal eine meiner kleinen Planungskritzeleien. Macht ihr so etwas auch oder legt ihr einfach los? Hier fliegen immer hunderte Ideen-Zettelchen durch die Gegend, die im entscheidenden Moment natürlich unauffindbar sind…

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Neulich, als ich im Zauberwald der Fantasie Ideen sammeln war, begegnete ich einem wundersamen Ding. Boot, Flugobjekt, Samenkapsel? Was immer du darin siehst, wird es sein. Es legt an allen Ufern der Welt an, aber nur wenn du mit dem Herzen dabei bist, wirst du es sehen.

Gut geschützt im Inneren ist eine kleine Welt verborgen. Wenn du dir die Zeit nimmst ein Stück mitzufahren, wird sie sich für dich öffnen. Die sieben Farben geben Raum für verrückte Einfälle, skurrile Gedanken und leise Träume.  Wer sich dem Regenbogen anvertraut, kann in die wilden Wasser seiner explodierenden Kreativität eintauchen, auf seinen stillen Schwingen die Seele baumeln lassen oder zuschauen, wie aus dem Samenkorn in seinem Bauch, die Blume der Fantasie wächst…

Als die Anleitung für den Ring kam, war eigentlich sofort klar, dass es bei mir keinen Ring geben wird. Wer schon keine kleinen Ringe trägt, braucht erst recht keinen großen. Die Kapselform mit dem Spiel von Innen und Außen, Sichtbarem und Verborgenem finde ich allerdings sehr reizvoll. Ich dachte als erstes an Pflanzliches. Doch als ich neulich abends so vor mich hinfilzte entstand so ganz nebenbei eine Schablone, die sich beinahe von selbst mit Regenbogenfarben umwickelte und (aufgrund der vorgerückten Stunde) eine nachtblaue Hülle bekam. Als ich die Filzreste für die Globuli zurecht schnitt pinnte ich ein paar bunte Schnurstückchen an das vor sich hintrocknende Dingens und dachte dabei an Blumen. Doch das kleine Fräulein Sonne fand, dass der Blumenpropeller außen dran muss, damit man auch fliegen kann. So ist es jetzt, denn fliegen ist wichtig. Eine abgebrochene und perlenbestückte Filznadel ermöglicht das Anlanden in Blumentöpfen und ähnlichem.

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Was macht man aus den abgeschnittenen Zacken der alljährlich herzustellenden Drachenpuschen?

Richtig! – Perlen und Nuggets.

Nur – was macht ein Schmuckmuffel mit Perlen und Nuggets?

Richtig! – warten.

Denn irgendwann schickt Corinna die passende Anleitung.

Ich habe inzwischen das Gefühl, dass ich all meine „die kann man doch noch irgendwie verwenden“-Schätze mit Hilfe des Filzkurses  unter die Haube bzw. in den Filz bekomme.

Die gesammelten Drachenzacken wurden also in mundgerechte Stücke geschnitten, fein säuberlich in ein Beutelchen geknotet und der Waschmaschine überantwortet. Die hatte nichts besseres zu tun, als den Beutel aufzuknoten, so dass ich nach der Wäsche die Nuggets einzeln aus der Trommel klauben und reichlich Abrieb aus dem Flusensieb fischen durfte. Das Versteckspiel half aber nichts – ich habe alle erwischt und dann fein säuberlich aufgefädelt. Erst in Reihen hin und her, so dass eine Art Untersetzer entstand, den ich dann noch zur Röhre geschlossen habe. Boden ist keiner drin. Im Moment verhüllt die Dose ein Glas, welches zufällig haargenau rein passt.

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