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Archive for the ‘Handwerk’ Category

MMM – Ringelstrick

Wenn es kalt und grau wird, steigt bei mir nicht nur der Schokoladenbedarf, sondern auch das Verlangen nach einer gemütlichen Strickhülle. Ein paar Tassen Kakao brauchte es dann doch noch, bis mal wieder ein Strickwerk vollendet war. Irgendwo zwischen Kleid und Tunika bewegt sich die Länge von Laneway. Mit dreier Nadeln und der dünnen Fair-Alpaka sind das ganz schön viele rechte Maschen und die zogen sich … Mit Unterbrechungen habe ich bestimmt ein halbes Jahr dran gestrickt. Die graue Wolle war von meiner Fair-Isle-Jacke übrig, die grüne hatte ich auch dafür gekauft, dann aber wegen des zu geringen Kontrastes nicht verwendet. Mit dicken Strümpfen, Müffchen und Filzpuschen ist das ein prima Rumlümmelkleid. Außer Haus mag ich Laneway dann lieber mit Jeans als Tunika. Die Anleitung ist unkompliziert und verständlich, ein Raglan von oben halt. Den Pfiff geben die Linien im Vorderteil und die kontrastierenden Taschen. Die sitzen für meinen Geschmack allerdings zu tief. Ein Taschentuch kann man prima drin verstecken, die Hände drin vergraben eher nicht.

MMM

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Mein Novemberblock des Jahresquilts ist schon fertig, schrieb ich gestern. Bis ich beim Hochladen des Fotos feststellte, dass da was nicht stimmt. Ich hatte doch tatsächlich die letzte Reihe kopfüber angenäht.Die eine falsche Naht war schnell korrigiert und jetzt habe ich tatsächlich eine Jakobsleiter.  Da inzwischen klar ist, dass meine Stoffe reichen, habe ich auch den Juni-Bonus-Block noch genäht. Beide gefallen mir gut und Log Cabins mag ich sowieso gern. Damit habe ich schon zwölf Blöcke, bin jetzt gespannt auf Nummer dreizehn und kann langsam mal darüber nachdenken, wie ich die Blöcke arrangiere und womit ich sie kombiniere. Der Klassiker, der auch gut zu den traditionellen Blöcken passen würde, wäre natürlich alle wie in einer Galerie mit ordentlichen gleichmäßigen Abständen hübsch nebeneinander anzuordnen. Das würde aber bedeuten, dass ein Block übrig bleibt oder ich noch zwei bis drei zusätzliche bräuchte. Ich hätte gern ein moderneres Quilttop und möchte außerdem alle dreizehn Blöcke unterbringen. Mein aktueller Favorit sieht so aus. Zwischenstreifen, ein unterbrochenes Raster und ein paar fliegende Gänschen aus dem Triangle-Verschnitt. Je nach Rückseiten und Randstoff könnten noch ein paar Akzente gesetzt werden und es bleibt viel Platz für Quiltlinien. Ich glaube, so könnte das was werden.

Creadienstag

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Über die Farbe der Woche bin ich mir mit dem Wetter einig – ich kleide mich passend zum Himmel in fröhliches Mausgrau. Das ist keine ideale Farbe für mich, aber so eine schöne Basis für Buntes, dass ich nicht darauf verzichten mag. Außerdem habe ich vor einiger Zeit im Second Hand einen wunderbares Schnäppchen gemacht. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass dort auch Stoffe verkauft werden. Dieser großzügige Rest bescherte mir ein Kleid und einen Pullover, die dank des Wollanteils für die aktuelle Wetterlage ideal sind. Die Schnitte sind alte Bekannte. Matera von der Schnittbox und das Japankleid als Pulli. Der Pulli hat etwas längere Ärmel als der gelbe, blieb ansonsten aber unverändert. Der Stoff ist zwar relativ fest und dick, aber sehr weich, so dass der Kragen deutlich anders fällt. Heute trage ich das kuschelige Kleid, ergänzt mit meiner Herbstjacke vom letzten Jahr. Gestern war es der Pulli zu schnöden Jeans.

MMM

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Ich bin schlecht im Reste entsorgen, schließlich könnte man ja noch … und tut es dann doch nicht. Dabei sind solche Schnipsel super um verschiedene Techniken zu probieren. Damit habe ich jetzt mal begonnen und ein Sternchen genäht, von Hand gequiltet und ein Weißnichwas daraus gemacht. Als Vorlage hatte ich ein Bild und da ich vor dem Beginn nicht ausreichend gründlich über die Reihenfolge des Zusammennähens nachgedacht hatte, ist das schon mal ziemlich schief, aber hübsch geworden. Danach kamen „Batting“ (ein Stück alter Fleecepulli) und die Rückseite aus einem Stoffrest darunter und es gab ein paar Piercings für den Zusammenhalt der Truppe. In der Schublade fand sich ausreichend passendes Garn, natürlich in unterschiedlichen Stärken. Immerhin war mein Übungsstück für dekorative Handquiltnähte jetzt vorbereitet. Kleine gleichmäßige Stiche kann ich nur einzeln machen, wenn ich mehrere auf die Nadel schiebe (so wie „man“ das eigentlich macht) wird die Linie zwar gerader, aber die Stiche werden größer und ungleichmäßiger. Da muss ich wohl noch etwas üben. Für solche gut sichtbaren Stiche sollte das Garn vielleicht auch etwas stärker sein.Irgendwann brach das Öhr meiner Nadel ab und irgendwann fand ich, dass da jetzt genug krumme charmante Deko drauf ist. Das Weißnichwas bekam also noch eine Runde Schrägband spendiert und liegt jetzt dekorativ rum.Creadienstag

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Chalk Bags

Wenn sich jemand, der immer wunschlos glücklich ist, was Genähtes von mir wünscht,  bin ich natürlich begeistert. Wenn der Wunsch außerdem leicht zu realisieren scheint, freue ich mich noch mehr und beginne erst kurz vor dem Termin über die Umsetzung nachzudenken. Da sich für den gewünschten Chalkbag (sowas braucht man zum Klettern) mehrere Schnittmuster fanden und die Umsetzung wirklich unkompliziert war, entstanden am Ende zwei Exemplare. Nummer eins ist die einfache Variante. Ein Schnittmuster ist z.B. dieses.Canvasreste meines Mantels und Fleece von den Schneewittchenzwergenmützen fanden zueinander, mein Fundus an Kordelstoppern enthielt ein farblich passendes Exemplar und Gurtband war auch ausreichend da. So entstand ganz schnell eine einfache, aber funktionelle Variante. Die Verstärkung für die Öse ist dekorativ von außen aufgesteppt.Damit man auch weiß, wer da oben klettert, gibt’s auf dem Boden des Beutelchens noch einen entsprechenden Hinweis (der Londonstoff war noch nicht aufgeräumt …). Schnittmuster Nr. zwei verspricht „better than basic„. Da nehme ich natürlich Cordura. Innendrin stecken ein Stück eines alten Fleecepullis und ein wenig Futterstoff. An die obere Kante kommt grünes Ripsband, welches auch für die Schlaufen herhalten muss. Cordura und Band sind von meiner Fototasche übrig. Kordelstopper und Gurtbänder stammen aus meiner Kleinteilesammlung, die immer dann wächst, wenn mal wieder ein Rucksack oder eine Tasche durchgetragen sind. Was man noch verwenden kann, trenne ich ab. Neu gekauft habe ich nur die Ösen, dafür dann aber gleich vierzig, denn in kleineren Packungen sind die nicht zu haben.Nummer zwei war deutlich aufwändiger zu nähen, wie groß der Unterschied im Gebrauch ist, wird sich zeigen. Das Geschenk kam gut an und da auch andere bemerkt hatten, dass der alte Chalkbag sich auflöst, blieb es nicht bei diesen beiden Exemplaren auf dem Geburtstagstisch.

Creadienstag

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Joseph’s Coat

Der Oktoberblock des 6Köpfe 12 Blöcke Jahresquilts ist der erste, der im passenden Monat fertig wurde. Er erinnert mich eher an ein Herbstblättermandala. Ich habe, da in meinen Vorräten weder Sprühstärke noch die geforderte Einlage zu finden waren, mit einer ganz leichten Gewebeeinlage verstürzt. Dabei liegen die Stoffe so, dass nach dem Wenden die beschichtete Seite außen lag und ich die Blättchen aufbügeln konnte. Mit einer zusätzlichen Stecknadel an jeder Spitze gesichert, blieben sie gut in Position. Appliziert habe ich von Hand, denn ich gehöre ja zu den Leuten, die das wirklich gern machen. Dieser Block ist nicht mal so nebenbei gemacht, gefällt mir aber sehr gut.

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Reisetäschchen

Vor zwei Jahren nähte ich eine „Alles drin“ Tasche als Verpackung eines Jugendweihegeschenkes zur Londonreise. Der Reststoff wurde bis jetzt eingelagert. Da das Töchterchen sich immer öfter meine Lieblingstasche mopst, bekam sie eine eigene und um den hehren Vorsatz, keine Reste mehr anzuhäufen, gleich mal umzusetzen, entstanden noch zwei Täschchen. Ich sammle jetzt also keine Reststücken mehr, sondern Resteobjekte … . Die Tasche ist wieder „Alles drin“, gefüttert mit einer ausrangierten Hose des Fräuleins. Das größere Täschchen ist ein Machwerk-Etui, das kleinere sind die zusammengenähten Ausschnitte, die beim Zuschnitt entstehen. Letztere ist mit einem Rest Quiltbatting gepolstert.

Creadienstag

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