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Archive for the ‘genäht’ Category

Heute trage ich ein weiters Teil meiner Sommernäherei. Der schwarze Rock aus meiner Dakannmannochwasdrausmachen-Kiste, ursprünglich mal ein schlichter Kräuselrock mit hübschen Pünktchen, bekam als Faltenrock ein zweites Leben.Der Gummi war mittlerweile zerbröselt und Länge und Weite sowieso etwas üppig für mich. Da mir gerade nach Faltenröcken ist, plante ich einen solchen. Als erstes wurde ein breiter Bund umgeschlagen und festgesteckt, dann ein Reißverschluss eingenäht, die vorhandene Weite auf den dreifachen Taillenumfang reduziert und die Falten gesteckt. Die liegen alle in einer Richtung und eigentlich wollte ich sie an der Oberkante in Paperbagmanier offenlassen. Dafür ist der Stoff allerdings zu weich. Also steppte ich am Bund drei mal drüber. Da der Saum erhalten blieb, war das ein schnelles Projekt.Schwarz ist so gar nicht meine Farbe, weshalb ein bunter Kombipartner dazu muss. In diesem Fall ein sehr grünes, älteres Matera-Shirt.

MMM

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Patchwork

Zwei Patchworkprojekte schlummerten über den Sommer im Bastelstübchen und sind in den letzten Tagen wieder rausgekramt worden. Da ist der „Bunte Hund“ ein Hexagonquilt, der gemütlich auf der Couch und an der warmen Heizung weiterwachsen darf.  Das zweite Schlummerprojekt sollte eigentlich jeden Monat um ein Zwölftel wachsen. Ich musste wieder einmal feststellen, dass so eine Häppchennäherei nicht meine Sache ist. Nach den ersten beiden Blöcken passierte bis letzte Woche nicht viel. Seitdem habe ich die fehlenden Blöcke zugeschnitten und genäht. Die schmalen Streifen flimmern auf den Bildern ganz schön, in vivo ist das nicht ganz so schlimm.2017-09-19Die Anleitungen sind sehr ausführlich und abwechslungsreich, zeigen viele Techniken und Varianten. Meine Stoffwahl ist etwas kontrastarm. Das wird ein Nah-Dran-Quilt. Da unsere Zimmer nicht besonders groß sind, ist die Fernwirkung eh nicht so wichtig. Mit zwei Stoffen auszukommen, erweist sich als Herausforderung, ist bis jetzt aber immer geglückt. Spannend wird es durch den gestreiften Stoff, man muss vorher wirklich gut überlegen, in welcher Richtung man zuschneidet, kann aber auch schöne Effekte erzielen. Die ersten beiden Blöcke waren ja selbst für meine Verhältnisse sehr ungenau. Der Grund: Inch und Inch sind nicht immer gleich lang. Auf Schneidematte und Lineal habe ich ein Quentchen Differenz, was sich im Block dann doch summiert. Seit ich ausschließlich mit dem Lineal messe, ist dieses Problem gelöst. Ich bin gespannt auf die letzten drei Blöcke der 6 Köpfe,12 Blöcke.

Creadienstag

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Selten nähe ich einen Schnitt mehrmals, ist doch das Ausprobieren neuer Sachen viel spannender. Ab und an erwische ich dann doch einen Schnitt, der zum Dauerbrenner wird. So geschehen mit Simplicity 7051, von dem ich eigentlich immer ein Exemplar habe. Vor einigen Jahren wurde er hoch und runter genäht, jetzt habe ich ihn schon länger nicht mehr gesehen. IMG_5123Dieses Kleid entstand im Sommer als Ersatz für ein zerschlissenes. Der wilde Stoff macht es zum idealen Reisekleid, da Klecker, Knitter und co. einfach untergehen. Der Stoff ist auch deshalb besonders schön, weil er vom Tauschtisch der Burgnäherei im Frühjahr stammt. Natürlich weiß ich mal wieder nicht, wer die großzügige Spenderin war, bedanke mich also bei der gesamten Runde. Das Stoffstück war relativ groß, hatte aber mit erheblichen Druckfehlern einen entscheidenden Haken. Da hat eine der Walzen wohl auf einem Drittel der Breite ausgesetzt. Mit ordentlich Puzzelei beim Auflegen bekam ich aus dem „richtigen“ Stück tatsächlich ein Kleid und freute mich an den Vorzügen des Kleinseins. Der „falsche“ Rest wurde noch ein Hemdchen. Hier sind ein paar Druckfehler drin, die im Stoffmuster allerdings ziemlich untergehen. Der Schnitt stammt aus „Alles Jersey – Shirts und Tops“und ist mein erster Test mit diesem Baukastenbuch.

MMM

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Der MMM beendet die Sommerpause und fragt nach den schönsten Ferienerlebnissen. Ich fühle mich wie ein Viertklässler und kann mich nicht entscheiden, außerdem sind die Ferien schon viel zu lange her. Wir planen gerade für die Herbstferien, denn bis dahin sind es nur noch vier Wochen.Ich habe zwei Kurzurlaube gemacht, während der Rest der Familie durch Amerika roadtripte. Einmal zu Fuß, einmal mit dem Rad und deshalb beide Male mit Minimalgepäck. Shirts und Wanderhose aus eigener Werkstatt waren zwar dabei, da ich allein unterwegs war gibt es davon keinerlei Bilder. Mein Herz für Selfies habe ich nämlich noch nicht entdeckt. Am schönsten war sowieso der Tag danach, als wir das erste Mal wieder zu dritt am Frühstückstisch saßen.Deshalb gibt es von mir heute Alltagskost – ein relativ neues T-Shirt und meine Ginger Jeans. Das Shirt ist ein Swingjurk aus der La Maison Victor vom Frühjahr 2016. Ich wünschte mir ein flatteriges Shirt und fand den Kleiderschnitt dafür passend. Ich mag die Passform um die Schultern, den leichten U-Boot Ausschnitt und die Dreiviertelärmel. Der dünne schokoladenbraune Viskosejersey ist für den Schnitt bestens geeignet. Insgesamt habe ich das Kleid reichlich 30 cm gekürzt und den tiefen Rückenausschnitt durch einen normalen ersetzt. Schließlich sollte es ein ganz unspektakuläres Shirt werden. Es hat sich definitiv schon zu einem Lieblingsteil gemausert, auch weil die Farbe zu fast allem in meinem Schrank passt.

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Es ist jedes Jahr das Gleiche – im Sommer gibt es bei mir eine ausgeprägte Blog- und Handarbeitsflaute. Schließlich ist es jetzt draußen viel schöner. Ein klein wenig genäht habe ich trotzdem. Da wären:

  1. Alltagshelden: Shirt und Kleid entstanden zwischen Alpen und Radtour, da vor allem letzteres mit seinem packtaschentauglichen Material und fleckunempfindlichen Muster benötigt wurde. Der Schnitt ist Simplicity 7051, den nähe ich immer wieder gern. Das schwungvolle schokoladenbraune Shirt ist ein gekürztes Swing Jurk aus der Maison Victor vom Frühjahr 2016. Den tiefen Rückenausschnitt habe ich weggelassen. Beides unkomplizierte Teile für jeden Tag.
  2. Experimente: Kielowrapfake und Sarouelhose entstanden aus einem ziemlich unmöglichen Stoff aus einem Restepaket, der nur für Experimente brauchbar schien. Das Kielo Wrap Dress von Named finde ich oft sehr schick, konnte mir aber überhaupt nicht vorstellen, wie ich damit aussehen würde. Also baute ich an einen Schnitt für ein ärmelloses Shirtkleid (von hier) freihandgezeichnete Flügelchen an und nähte ein Teststück. Das Kleid ist gut, der Stoff allerdings immer noch blöd. Ich trags im Garten. Mein innerer Hippie verlangte schon seit längerem nach einer Sarouelhose, der innere Zensor sah mich damit nicht so recht. Da das Stoffstück recht groß war, gab es noch Platz für weitere Experimente. Der Schnitt besteht aus einem gefalteten Stoffquadrat. An den Bündchen werden die Ecken abgeschnitten. Auch hier überzeugt das Ergebnis, der Stoff ist natürlich immer noch doof. Die Hose wird wohl zu Unterwäsche weiterverarbeitet werden.
  3. Faltenröcke: Links ein Kandidat aus meiner Dakannmannochwasdrausmachen-Kiste, ursprünglich mal ein schlichter Kräuselrock mit hübschen Pünktchen, der jetzt als Faltenrock ein zweites Leben bekam. Den geblümten Schübschardongverschnitt nähte ich nach einem Schnitt aus der Maison Victor vom Sommer. Als der akute Faltenrockbedarf auftrat, war der Originalschnitt gerade nicht zu haben. Ich finde das Rockteil vom Kleid Flo aber einen guten Ersatz.

Ein paar der Sachen werde ich sicher noch mal genauer zeigen.

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Im Kleiderschrank des Fräuleins taten sich kurz vor dem Urlaub erhebliche Lücken auf, so dass ich doch noch mal ein paar Stunden schnöde Basisteile nähte. Gebraucht wurden Wanderhosen, Flatterhosen, kurze Hosen – leicht, rucksacktauglich, praktisch und unkompliziert. Dazu passende Shirts. Ein, nach dieser Anleitung selbstgezeichnetes Blüschen und ein Anneshirt, für das auch schmale Stoffstücke reichen. In diesem Fall habe ich aus den 50 cm Querstreifen ein längsgestreiftes Shirt genäht, was dank des bielastischen Materials problemlos funktionierte. Den Ausschnitt habe ich, wie immer, verkleinert.Für die Hosen kamen bewährte Schnitte zum Einsatz – links Burda 5/2011 (und damit quasi eine Neuauflage der durchgewanderten Hose), rechts 3x der gleiche japanische Schnitt (Yoshiko Tsukiori, „Stylish Dress Book“, Modell K), den wir schon in verschiedenen Ausführungen tragen. Die dunkelgrünen Hosen sind aus einem BW-Synthetik-Gemisch von Extremtestil. Sehr leicht, robust und schnelltrocknend. Die kurze Hose aus BW-Fahnentuch und die bunte aus Polyirgendwas. Da fand ich das Muster so hübsch.Bei allen Modellen habe ich die Taschen ergänzt oder verändert.  Creadienstag

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Neulich schrieb ich schon, dass ich der mangelnden Entscheidungsfreude geschuldet, zwei Festkleider für’s Fräulein begann. Das grüne wurde ausgewählt und zuerst vollendet. Das rote hatte seinen Auftritt genau eine Woche später, als wir zu einer Erstkommunion geladen waren. Der Schnitt ist das Titelmodell der Burda 8/2012 genäht aus Viskose von Stoff und Stil. Hier hatte ich mal eine sehr hübsche, mädchenhafte Variante des Schnittes entdeckt und die versuchte ich nachzubasteln. So wurden Passe und Schleife ergänzt und, genau wie die Ärmel, in einer Kontrastfarbe genäht. Die Schnittteile des Vorderteils sind so zusammengeschoben, dass ein Teil mit seitlichen Abnähern entstand. Außerdem haben wir das Rockteil um ca. 25 cm gekürzt. Das Kleid ist komplett mit der roten Viskose gedoppelt und wurde am kühlen, verregneten Kommunionssonntag mit dem schon vorhandenen, passenden Jäckchen, Ringelleggings und Sneakern ergänzt. Hat was von Kirchengewand kommentierte Kerstin das Jäckchen damals, damit passt es doch perfekt zum Anlass.

Creadienstag

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