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Archive for the ‘genäht’ Category

Normalerweise bin ich beim Nähen keine Wiederholungstäterin, einzige Ausnahme sind Shirts. Unser Standard ist da ein Ottobreschnitt, der einfach gut passt. Als im Herbst die T-Shirt-Lücke,  gefüllt werden musste, war dann doch Zeit,  mal was Neues zu probieren. Schon im Frühjahr hatte ich mir das Buch „Jersey Shirts“ von Stefanie Brugger gekauft, bin ich doch ein großer Fan von Baukastenschnitten. Der erste Test mit einem Hemdchen sah vielversprechend aus. Jetzt probierte ich noch zwei weitere Varianten mit verschiedenen Ausschnitten und Ärmeln. Die Shirts sitzen etwas lockerer, was mir gut gefällt. Auch die recht starke Taillierung kommt mir sehr entgegen. Den Ausschnitt müsste ich bei Varianten mit Beleg noch etwas verschmälern, wenn ein Bündchen dran ist, passt das Original. Für mich ist das Buch eine tolle Ergänzung im Schnittmusterfundus. Einfache Shirts mit feinen Details – heute mit Pünktchen und zu einer wiederentdeckten Hose. Die habe ich schon vor längerer Zeit genäht, vermisste dann Taschen, weshalb sie auf den Änderungsstapel wanderte. Allerdings ist mir keine vernünftige Idee gekommen, wie ich Taschen, die weder nach Kinderhose aussehen, noch am schmalen Hüftbereich aufklaffen, ergänzen könnte. Jetzt hatte ich sie schon ein paar Mal an, mag sie sehr und finde die fehlenden Taschen gar nicht mehr so schlimm. Obendrüber noch eines meiner Strickjäckchen und Karens schöne, grüne Perlen um den Hals komme ich sicher gut durch den Tag.

Schnitte: Shirts „Algiers“ und und „Rügen“ mit gekräuselter Armkugel aus „Jersey Tops und Shirts“, Hose 2 aus „Simple Chic“, Strickmuster der Jacke von Stoff und Stil

MMM

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Sampler Quilt 2017

Die einzelnen Blöcke des 6 Köpfe 12 Blöcke Quilts habe ich im Laufe des letzten Jahres hier alle schon gezeigt, aber einzelne Blöcke sind nun mal noch kein Quilt. Planen, Zusammensetzen, Quilten und Binding annähen hat in Summe sicher noch mal die gleiche Zeit benötigt, wie das Erstellen der einzelnen Blöcke. Für so einen Sampler bietet sich ein klassisches Design an, schön, aber auch ein bisschen langweilig.  Allerdings hatte ich dreizehn, statt der ursprünglich geplanten 12 Blöcke, die ich alle unterbringen wollte. Nach etwas Probiererei entstand eine erste Idee. Dieser Quilt wäre sehr groß und ziemlich unruhig geworden, außerdem hätte ich dann für die Rückseite noch einen extra Stoff gebraucht. Die Idee Flying Geese Blöcke aus den Resten zu ergänzen, gefiel mir nach wie vor gut. Die Lösung war dann, die Blöcke gerade zu rücken und in der entstehenden Lücke noch ein Plätzchen für den ersten, in meinen Augen mißglückten, Dresden Plate zu reservieren. So ein bisschen Lokalpatriotismuas schadet ja nicht. Einige Akzente ergänzte ich in grün. Die Rückseite wurde aus den Resten der Vorderseitenstoffe gestückelt und ist ein klein wenig schief. Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine und alle hochfliegenden Pläne von vornherein ad acta gelegt, weil mein einfaches Maschinchen mit solchen Aufgaben regelmäßig überfordert ist. Die Decke ist also nur im Sashing und teilweise im Nahtschatten der Blöcke gequiltet. Das Binding habe ich auch aus Resten zusammengesetzt und klassisch von Hand befestigt. Auf der Oberseite setzt es nur schmale Akzente, während es auf der Rückseite etwas breiter ist.Fertig ist die Decke schon eine Weile, wandert vom Thron der Prinzessin über meinen Schaukelstuhl zur Couch und macht sich überall gut. Nur an Licht für erkennbare Fotos mangelte es bisher. Der Quilt Along hat mir viel Spaß gemacht, ich habe eine Menge gelernt und jetzt ganz große Lust auf noch mehr Patchwork. Allerdings dann eher nach eigenen Ideen, an denen es mir ja sowieso nie mangelt. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen für die ausführlichen Tutorials. Rums

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Ein Jahresbeginn ist Rückschau Zeit und heute liegt beim Me Made Mittwoch der Focus auf den besonders gelungenen Stücken des letzten Jahres. Auf eines kann ich mich natürlich nicht beschränken und greife deshalb auf den bewährten ein-Liebling-für-jede-Jahreszeit-Trick zurück. Die gesammelten Werke des letzten Jahres sind hier versammelt.Gleich im Januar entstand mein Peppernoot-Mantel( hier und hier). Der ist mit Futter, Wattierung und Paspeln sicher das aufwändigste Stück des letzten Jahres auf das ich tatsächlich ein wenig stolz bin. Er hat sich bestens bewährt und ist aktuell beinahe täglich im Einsatz. Wenig später nutzte ich die geballte Nähkompetenz der Burgnäh-Damen und traute mich an meine erste Ginger-Jeans. Die ist natürlich ein gutes Stück von perfekt entfernt, passt aber tatsächlich besser, als jede andere Jeans in meinem Schrank. Auch die bunte Strickjacke mauserte sich zum Lieblingsstück, ist sie doch wunderbar warm und an trüben Tagen ein fröhlicher Hingucker. Die Bommelchen am Gürtel hüpfen beim Laufen neben mir her und zaubern ganz vielen Leuten ein Lächeln ins Gesicht. Aus Mangel an einer unbunten, beerdigungstauglichen Jacke, entstand im September in einer Hauruck-Aktion ein dünner Burda Mantel aus Canvas, der tatsächlich eine Lücke im Kleiderschrank füllte und getragen wurde, solange die Temperaturen es zuließen. Ein weiterer Treffer ist das Wollkarokleid nach einem Burda Schnitt, den ich im letzten Jahr dreimal nähte und dass bisher nur am Rande des Mantel-Beitrags vorkommt. Entstanden bei zwei unserer Mininähkränzchen, die definitiv auch auf die Liste der Lieblinge gehören.

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Genähtes für mich:Genähtes für andere:Patchwork:Gestricktes:Gefilztes:Gebasteltes:

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Nähen für Andere ist bei mir ja, mit Ausnahme der Sachen fürs Fräulein, kein großes Thema. Das mache ich nämlich wirklich nur, wenn sich jemand was ganz Konkretes wünscht oder wenn ich mir sehr sicher bin, den Geschmack des Beschenkten zu treffen. Ein paar Weihnachtsgeschenke für die liebe Sippe gab es dann aber doch. Der Wunsch nach einer Mützenkopie erreichte mich erst kurz vor Weihnachten und die größte Schwierigkeit war tatsächlich hier vor Ort schwarzen Fleece aufzutreiben. Ich dachte ja, so was Gewöhnliches gibt’s in jedem Stoffladen. Bei der Freundin fand sich dann noch ein Eckchen. Schnittmuster hatte ich keins, aber so eine Mütze ist ja nicht sonderlich kompliziert. Die rosabunte (abnehmbare) Bommel wurde mit großer Freude vom Fräulein ergänzt, die sich auf das erstaunte Gesicht des grauschwarzdunkelbunt-Trägers freute.    Die anderen Geschenke sind meiner aktuellen Patchwork- und Reste-zu-Schnickschnack Phase entsprungen. In grün, ein Stern nach dem schon einmal verwendeten (und jetzt etwas vergrößerten) Muster  und ein freies Dreicksverwurstungsprojekt. Der Stern ist in der Mitte nicht so kleinteilig, wie mein eigener. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass eine freie Mitte mehr Raum für Vasen, Kerzen und ähnliches lässt. Da könnte man natürlich vorher drauf kommen. Die kreisförmigen Quiltlinien habe ich wieder aufgetrennt, weil die nicht gleichmäßig hinbekommen habe. Mit meiner Maschine ist weniger da tatsächlich mehr. Beide Teile sind klassisch gepatcht und mit Batting, Rückseite und Binding versehen, letzteres von Hand angenäht (ich mach das gerne) und mit kleinen, andersfarbigen Unterbrechungen.Die Tilda Stöffchen für den zweiten Stern habe ich neu gekauft, weil ich so helle, verspielte Stöffchen nicht habe, aber sehr gern verschenken wollte.  Zwei Fat Quarter haben gut für den Stern gereicht, allerdings konnte ich das Muster nicht komplett zentrieren. Die Knitter sind Transportschäden (denn natürlich habe ich es nicht geschafft zu Hause noch Fotos zu machen) und lassen sich komplett wegbügeln.Mit der Übung aus dem letzten Jahr treffen mittlerweile die Spitzen der Patches auch ganz gut aufeinander. Hier habe ich Stern, Füllung und Rückseite rechts auf rechts miteinander verstürzt und dann gewendet. Die Füllung landete natürlich erst mal auf der falschen Seite … . Kostenlose Anleitungen dafür finden sich einige im Netz.Alle drei kamen, glaube ich gut an . Die extra Stoffauswahl ist tatsächlich bemerkt worden und vom grünen Stern bekam ich auch schon ein „Tragebild“.

Creadienstag

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Weihnachtskleid

Passend zur Jahreszeit trägt mein Kleid den schönen Namen Snowball, passend zum Anlass ist es rot und passend zur Art wie wir Weihnachten feiern, ist es bequem und unkompliziert. Meine Änderungen haben gut funktioniert und ich habe ein mittellangärmeliges Kleid, welches ganz sicher ein Stück für jeden Tag wird (heute z.B.). Nur an der hinteren Mitte werde ich noch ein wenig Weite rausnehmen. Da hätte ich eine Hohlkreuzanpassung machen müssen, was ich einfach vergessen habe. Durch die längs- und quer laufenden Teilungsnähte sollte das problemlos machbar sein.Auch das aktuelle Licht ist der Jahreszeit angemessen, was heißt, dass man für erkennbare Fotos ordentlich planen muss und dafür ist mir die Sache nicht wichtig genug. Es gibt also mittelprächtige Bilder aus komischen Perspektiven und mit farblich unpassendem Hintergrund … Man erkennt trotzdem, dass mein Kleid im Unterschied zum Original angeschnittene Dreiviertelärmel hat. Die stammen von einem anderen Kleiderschnitt und mussten nur ein klein wenig zurechtgebogen werden. Am unteren Ärmelende habe ich kleine Manschetten mit Schlitz ergänzt. Das macht die Ärmel noch ein paar Zentimeter länger, denn natürlich war der Stoff knapp. Nähen ließ sich diese Variante einfacher als das Original, da alle Belege wegfallen. Den Kragen ist in doppelter Länge zugeschnitten und nach innen eingeschlagen. Insgesamt ist das Kleid viel bequemer als mein erstes Snowball Dress aus gänzlich unelastischem Stoff, allerdings auch deutlich weiter. Optimal wäre wahrscheinlich ein Webstoff mit etwas Elastan.Am ersten Feiertag ging ich mit der Tochter im Partnerlook. Das hat aber vermutlich niemand bemerkt, da unsere beiden Kleider zwar nach dem selben Schnitt (Burda 8/2012) genäht sind, aber doch recht unterschiedlich wirken.

MMM – Weihnachtskleid-Sew-Along

 

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Ohio Star

Der letzte der 12 Blöcke (die dann doch dreizehn waren) ist ein Ohio Star. Das ist auch so ein Klassiker, den ich schon lange mal nähen wollte. Meine Sammlung ist also komplett. Die Blöcke müssen noch auf das fertige Endmaß getrimmt werden und ein paar der Verschnittreste werde ich zu weiteren kleinen Blöcken vernähen, bevor ich den Quilt zusammensetze. Einen passenden Hintergrundstoff habe ich inzwischen auch, schön hell mit weißen Tupfen. Es bleibt also ein leiser Quilt.

Creadienstag

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