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Archive for the ‘wie neu’ Category

Neben Stoffen für Neues, Stoffresten für Kleinteile, Stoffrestchen für Patchwork, (Strickwolle, Spinnwolle, Filzwolle,) usw. stapeln sich hier auch einige Kisten mit Klamotten, aus denen man noch etwas machen könnte. Da kennt die Verwandtschaft nämlich nichts und spendet großzügig… Ab und zu mag ich die Herausforderung im simplen Kaffeeröster-Pulli das Potential für individuelle Stücke zu entdecken.dsc04937Hier sind zwei Fleecejacken und eine Weste (der schon ein paar Teile fehlten, die in meinem Wintermantel stecken) zu einem bunten Mäntelchen fürs Fräulein geworden. Die zweite schwarze Jacke auf dem Bild wartet noch auf ihre Bestimmung. Der Grat zwischen gelungenem Recycling und „sieht aus als hätt’se paar olle Shirts zusammengestoppelt“ ist ja recht schmal. Ich versuche letzteren Eindruck zu vermeiden, indem ich mich auf wenige Farben und Materialien beschränke, viel auftrenne, sowie neu und oft auch nach Schnittmuster zuschneide, so dass am Ende ein in sich stimmiges Stück entsteht.

Hier habe ich nach Katwise Manier (allerdings mit viel, viel weniger Material), die Ärmel zu einem Rockteil zusammengesetzt. Zwei der Streifen enthalten die Pattentaschen der grauen Weste. Reißverschluss und Kragen samt Belegen sind ebenfalls unverändert von der Weste übernommen. Aus der besser erhaltenen schwarzen Jacke entstand ein Oberteil nach dem Schnitt Punjab von der Schnittquelle. Rock- und Oberteil wurden zusammengesetzt und freihand ein Vokuhila geschnitten (Fehler!-der Reißverschluss war am Ende zu lang und ich musste schummeln). naehen171Die gesamte Jacke habe ich dann von außen auf Reißverschluss und Kragen aufgesteppt. Die Kapuze, deren Hauptteile aus der roten Jacke entstanden, ebenso. Die Overlocknähte liegen teils innen, teils außen. Manche Teile sind nur mit der Ovi versäubert und dann mit der normalen Nähmaschine offen aufgesteppt. Das entscheide ich relativ spontan nach Materialdicke und Aussehen.dsc04959 Das Töchterchen hat die Jacke schon gut eingetragen und findet vor allem die Kragen-in-Kapuze Lösung gut.

Creadienstag, Einab

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WKSA Finale

Spät reihe ich mich noch in die Weihnachtskleidgalerie ein. Ich habe Rock, Bluse und Kleid an den Feiertagen getragen und bin mir sicher, das alle drei sich auch im Alltag bewähren werden. Die Unmöglichkeit bei den aktuellen Lichtverhältnissen und mit vertretbarem Aufwand halbwegs erkennbare Fotos zu machen, ließen mich den Beitrag immer weiter verschieben.2016-12-271) Der Rock aus einer alten Hose: Ich bin zufrieden, einziges Manko: er ist recht knapp in der Taille, da ist nicht viel Plätzchenplatz. dsc04490Der schwere synthetische Stoff ist außerdem etwas störrisch, die Nähte müssen alle noch mal mit viel Druck und viel Dampf behandelt werden. dsc04474Beim letzten Zwischenstand hatte ich die Godets zugeschnitten. Ich habe vier in die Seiten- und Teilungsnähte eingesetzt. dsc04475Das klappte ganz gut und ist auch sehr sauber geworden. Weitere vier Keile habe ich in die Fläche gebastelt. Da müssen die Spitzen verstärkt und sehr knapp genäht werden. dsc04479Das war bei dem leicht fransenden Stoff nicht so ganz einfach und ist auch nur mittelprächtig geworden. Dafür weiß ich jetzt bei beiden Varianten, wie es geht.

2) Die Bluse gefällt mir sehr gut und ich habe tatsächlich nur einen Knopf verkehrtherum eingeschlagen, den obersten natürlich. 2016-12-272In dem leichten Stoff habe ich mit französischen Nähten gearbeitet. Das „Schleifchen“ sieht durch die Länge mehr nach Schluppe aus und gefällt mir so.

3) Der Pulli ist ein Rebeccamodell.  Ich habe ihn um einen Mustersatz gekürzt, da mir die Länge zum Rock dann stimmiger erschien. img_4834Der erste Fehler in der Anleitung war in Reihe drei der Zopfmusterstrickschrift und es war nicht der letzte. Dabei ist die gar nicht so kompliziert. img_4824Seit langem habe ich mal wieder in Einzelteilen gestrickt und obwohl mir das Ergebnis sehr gut gefällt, werde ich wohl eine von oben und am Stück Strickerin bleiben. Das liegt mir einfach mehr.

4) Da ich schon ahnte, dass der Trend in diesem Jahr zum Sofaweihnachtszweitkleid geht, habe ich vorgesorgt. Also eigentlich kann ich gar nichts dafür, denn als ich im großen Kaufhaus den Aufsatz für die Knopfzange erstand, musste ich an der Restekiste vorbei und dort lag ganz obendrauf ein Strickstoff, der nach Sofakleid schrie und überhaupt sehr traurig gewesen wäre, hätte er dort bleiben müssen.2016-12-271Es wurde ein Matera von der Schnittbox. Ein Schnitt, den ich immer wieder gern nähe und von dem ich mehrere Shirt- und Kleidvarianten habe. Ich mag den Wasserfallrollkragen am ansonsten unkomplizierten Schnitt. Momentan sind die Schultern noch einen Ticken zu weit, da ich aber weiß, dass der Stoff noch ein paar Wäschen lang einläuft ist das genau richtig so.

Schnitte:

  • Bluse Pussy Bow/ Ottobre 5/2015 aus Batist
  • Kleid Matera/ Schnittbox aus einem Strickstoff (Woll/Synthetikgemisch)
  • Zopfpullover Rebecca 44 aus Drops Lima
  • Rock ohne Schnitt aus einer alten Hose

Gezeigt auch beim Creadienstag

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WKSA 4

Vierter Treff beim Weihnachtskleid Sew Along und Themenvorschläge sind heute:
Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen.“ dsc04312Da habe ich wohl die Reihenfolge nicht so ganz im Auge gehabt, immerhin ist das Bonusjäckchen aka Pullöverchen schon fertig. Plätzchen habe ich auch gebacken … das ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber da ich gern welche essen wollte … dsc04286Dazu gibt es einen halben Rock, der immerhin fertig gedacht ist. Das fehlende Beiwerk zur Camsnapszange ist auch da.
„Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich.“ dsc04265Das Kniffligste war zu entscheiden, für wieviel Rock meine Hose reicht. Begonnen habe ich mit der Anpassung des Bundes. Dafür wurden der Bund abgetrennt, hintere Mittelnaht und die Seitennähte geöffnet und dort Weite herausgenommen. Durch die Lage der Taschen, die ich erhalten wollte, in der hinteren Mitte deutlich mehr als an den Seiten. Außerdem habe ich vorne noch zwei Abnäher eingefügt. 2016-12-16-kopieDann stand immer noch die Frage Falten oder Godets? Ich habe versucht beides zu simulieren und mich schließlich für Godets entschieden. Für eine komplette Runde schöner, tiefer Falten hätte der Stoff nicht gereicht und nur ein paar oder halbherzige Falten wollte ich nicht.2016-12-161„Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.“ Die Geschenke sind auf dem Weg, um das Weihnachtsmenü muss ich mich nicht kümmern und der Saum wird schon noch. Vorhin habe ich eine Schablone für die Godets gemacht. Allerdings mochte die Kamera mit der verfügbaren Menge Tageslicht keine scharfen Bilder davon machen. Kann ich ihr nicht verübeln. Die Godets müssen jetzt noch zugeschnitten und eingefügt werden.

 

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Nikolaus

dsc04209 Der sechste Dezember gehört zu den Tagen, bei denen mir am Vorabend einfällt, dass da noch was war … zum Glück hatte das Fräulein Sonne kurz vorher angemerkt, dass der Taschenrechner mal eine Verpackung bräuchte und mir netterweise auch schon eine Schablone gebaut. Ein halbes Hosenbein, anderthalb Pulloverärmel und eine Stunde Zeit reichten aus, ein Täschchen zu nähen. dsc04213Dabei ist Täschchen fast schon untertrieben, was so eine Schülerin da durch die Gegend trägt, passt in keine Hosentasche mehr. Der Mann ging inzwischen noch Apfelsinen und Schokolade kaufen und konnte beim Nachhausekommen nicht anders, als in den sauber aufgereihten Schuhen der Nachbarn schon einen Gruß zu hinterlassen … des Fräuleins Stiefel befüllten wir dann auch noch.dsc04214Material fürs Täschchen sind eine ausrangierte Jeans und ein Fleecepullover. Die Steppnähte der Jeans habe ich verwendet und ergänzt. Genäht ist die Tasche nach diesem Prinzip, wobei ich an der Klappe noch ein Bindeband aus den Hosensäumen mitgefasst habe. Klappe und Oberkante wurden dann noch abgesteppt.dsc04207

Creadienstag

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WKSA 1+2

So gern ich eines nähen würde, ein Weihnachtskleid brauche ich definitiv nicht. Die der letzten Jahre habe und trage ich alle noch. naehen1Mein Weihnachtsplan sieht also anders aus. Seit unserem Nähkränzchen im März? März! liegt hier eine beinahe fertige Bluse. Es gibt nichts zu meckern, einzig Knöpfe und Knopflöcher fehlen. Die traue ich meiner robusten Nähmaschine in dem feinen Batist nicht zu. Außerdem waren keine dunkelblauen Knöpfe im Fundus, ich finde aber, dass diese Bluse möglichst unauffällige braucht. Farblich exakt passende Camsnaps wären da. Die Bluse soll also bis Weihnachten Knöpfe haben. Es ist die Pussy Bow aus einer Ottobre vom letzten Jahr (wer denkt sich eigentlich immer diese Namen aus?) und so ein Schleifchen um den Hals ist für’s Fest doch ganz neckisch (für’s Festessen wahrscheinlich eher unpraktisch). dsc04123Dazu schwebte mir ein weihnachtlich karierter Kombipartner vor und im „Dakannmanochwasdrausmachenlager“ fand ich ein passendes Objekt. Bei der Anprobe tun sich natürlich gewisse Lücken auf, die auch mit Plätzchen nicht zu füllen sind. hoseDie Hose wird also umgarbeitet und soll nicht nur wesentlich schmaler, sondern auch ein Röckchen werden, genug Stoff ist ja da. Die schönen, großen Taschen würde ich gern erhalten und zum Saum hin wünsche ich mir ein wenig Schwung, weil ich solche Röcke am liebsten trage. dsc04125Dieser Ottobrerock könnte es werden, es sei denn, jemand weiß auf Anhieb einen Faltenrock-mit-Passe-Schnitt. Hier und da gäbe es auch Tutorials zum Hose in Faltenrock verwandeln, ganz abgesehen davon, dass es mir an Ideen, wie man aus der Hose ein Rock machen könnte nicht mangelt:dsc04126Da wäre dann eher mal zu schauen, wie weit die Stoffmenge der Hose und mein Bastelvermögen reichen und ob sich die Bügelfalten plätten lassen oder integriert werden müssen. Auf jeden Fall wird es hier einen Schotten-Karo-Weihnachtsrock geben, mit dem ich jetzt noch bei den Weihnachtskleidnäherinnen vorbeischaue.

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Transformation

Dieser alte Pullover in Gr. 48/50 und von wem auch immer, der in meiner „da kann man noch was draus machen“ Kiste steckte,IMG_4020

wurde erst zerschnitten, IMG_4021dann geformt (links alt, rechts neu),IMG_4022 schließlich wieder zusammengenäht, DSC00284mit Knöpfen und Kantenband versehen DSC00286

und hat sich dadurch zu einer gemütlichen Strickjacke gemausert.

Creadienstag und EiNaB

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ist das Augustthema der Stoffspielereien. Hemdenstoffe mag ich sehr. Sie sind oft durchgewebt, haben eine feine und dichte Struktur. Allerdings lieben es  die Männer in der Familie sehr zurückhaltend, so dass ich mit dezenten Karos und Streifen vorlieb nehmen muss. Nicht mehr so schöne Exemplare wandern als Belege und Taschen ins Innere der neuen Kleider. Wenn mir das Muster gefällt , entsteht aber auch mehr daraus.  Hier ein gesammelter Rückblick. Wer mehr nachlesen möchte, findet die entsprechenden Beiträge in der Rubrik „wie neu„. Mehrere Blusen,  ein Rock, eine Patchworkdecke und eine Tasche aus den abgetrennten Kragen und Manschetten sind dort zu finden.

In den meisten Fällen zerlege ich die Hemden und schneide neu zu. Dabei benutze ich Knopfleisten gern als Designelement, auch die Taschen nähe ich manchmal wieder auf.  Bei durchgewebten Stoffen wandert dabei oft die linke Seite nach außen, die meist besser erhalten ist. In den letzten Tagen habe ich ein Hemd in eine Bluse verwandelt. August1) Hemd zerlegen. In diesem Fall habe ich die Tasche abgetrennt, die Ärmel ab- und den Körper unterhalb der Ärmel durchgeschnitten. Den Kragen habe ich offensichtlich früher schon mal verwendet.

2)Ärmel und Unterteil möchte ich verwenden und bei letzterem die geschwungene Saumkante erhalten. Die Idee ist eine Bluse mit Flatterärmeln.

3) Die Ärmel haben auf der Armkugelseite einen schmalen Saum bekommen, das Körperteil ist mit einem aufgenähten Gummiband auf meinen Brustumfang eingeriehen.

4) Jetzt werden Vorder- und Rückenteil noch auf die Ärmel gesteppt. Am Vorderteil mit ein paar Zentimetern Abstand, am Rücken treffen sich die Ärmel.

IMG_2733Das Ergebnis ist ein leichtes, luftiges Blüschen. Auch wenn ich kein Schnittmuster verwendet habe, lässt sich meine Liebe zu den japanischen Schnittmustern nicht ganz verheimlichen.

Gezeigt beim Upcycling Dienstag und in dieser Hemdensammlung.

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