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Archive for the ‘gestrickt’ Category

Als Sylvia letzte Woche mein aktuelles Strickstück entdeckte, bekam ich natürlich sofort eine Rüge, wegen meiner FJKA-Abstinenz. Denn was, wenn nicht ein Gestrick in diesen Farben, ist ein Frühlingsjäckchen? Nun denn, hier bin ich also. Meine Lettlopireste und ein paar Stränge Kofferwolle sollen zu einer kunterbunten Jacke werden. Es ging ganz gut vorwärts, bis ich auf einmal die eine Nadelspitze in der Hand hielt.dsc05177Da musste natürlich sofort Ersatz beschafft werden.  Eigentlich sollte es mal so was Ähnliches werden. Allerdings stricke ich meine Jacke als Raglan von oben und mit Steek. Ich finde es einfacher einen Steek aufzuschneiden, als ein Muster mit linken Maschen quasi rückwärts zu stricken. Da das Gestrick relativ fest wird, werde ich das Bindeband wohl weglassen und eine gerade Jacke mit einem schönen, großen Schalkragen stricken. Das Rumpfteil ist inzwischen fast fertig und auch ein Teil der Ärmel ist schon erledigt. Durch die Resteverstrickerei muss ich an allen drei Enden gleichzeitig arbeiten, um zu sehen, wie weit ich mit dem jeweiligen Rest komme. Das Fräulein amüsierte sich gestern sehr über den Voodoo-Puppen-Look.Damit sind Sylvias Frage auch schon fast beantwortet: Inspiration hole ich mir aus Büchern und dem Internet, Anleitungen nehme ich eher als Anregung, kombiniere gerne wild durcheinander und rechne oft selbst. Meine liebsten Helfer dafür sind diese beiden Bücher: „Knitting Without Tears“ von Elizabeth Zimmermann und „Knitting in the Old Way“ von Priscilla Gibson Roberts.

Frühlingsjäckchen-Knit-Along: 1. Zwischenstand

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Es ist kalt und es liegt Schnee und mein Wintermantel ist endlich fertig! Im November, als die Temperaturen so wunderbar zu meinen zahlreichen Wolljacken passten, konnte ich mich nicht motivieren die 1000 Tippelschrittchen zu gehen, die das Nähen von Pepernoot erfordert. Mit den zunehmenden Minusgraden machte sich das Fehlen einer warmen Jacke dann doch bemerkbar und ich setzte mich mit dem großen Haufen zugeschnittener Teile auseinander und alles schlussendlich zu einem Mantel zusammen. 2017-01-181Heute durfte er das erste Mal raus, allerdings erst nachdem ich mit der Freundin eine Runde per Ski durch die Heide gedreht hatte, so dass die Tageslichtmenge schon wieder nicht mehr so recht reichte. Allerdings gutes Licht, um zu demonstrieren, dass die Rechnung mit den reflektierenden Paspeln aufgeht. Der Mantel bekommt in den nächsten Tagen noch einen extra Beitrag, schließlich habe ich ja doch nicht ganz nach Anleitung genäht und zum heutigen MMM-Thema „der Nahttrenner ist mein bester Freund“ hätte ich auch das ein oder andere beizutragen (ich habe übrigens drei, an verschiedenen Stellen, so dass immer einer griffbereit ist).mara2013Außerdem selbstgemacht und heute getragen, auf dem oberen Bild allerdings unterm Mantel bzw. in der Hand versteckt:  Mütze, Handschuhe und Bullerbü-Kleid. collagen1-001

 

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Die alljährliche Rückschau steht an und zeigt, dass ich weniger, dafür aber viel Alltagstaugliches gestrickt und genäht und nur ganz wenig gefilzt habe.

Genähtes für mich:naehen16 Die rote Patrones Jacke habe ich noch mal auseinandergenommen und hoffe, da noch eine bessere Futter-Jacke Verbindung hinzubekommen. Lernziel für dieses Jahr sind Hosen. Stoffe und Schnitte sind da, ich müsste mich nur mal rantrauen …

Taschen, Schnick-Schnack und Geschenke:2017-01-02Einziger wirklicher Flop ist eine Sporthose fürs Fräulein, die zwar einen sehr schönen Schnitt hatte, aber materialbedingt nach kürzester Zeit auseinanderfiel. Deshalb gibt es davon auch kein Foto. Verwundert habe ich festgestellt, dass die grüne Jacke erst ein Jahr alt ist, die ist quasi mit dem Kind verwachsen.

Gestricktes (die Mütze habe ich verschenkt):stricken162Sehr zufrieden bin ich mit meinen Stricksachen. Technisch am anspruchsvollsten war natürlich die Fair Isle Jacke, Alltagshelden sind eher die Ringeljacke und das blau-weiße Tuch und Müffchen Set.

Gefilztes:filzen16Die Filzzusammenstellung ist nicht komplett, mit nassen Händen fotografiert es sich immer so schlecht. Das absolute Highlight war der Filzkurs bei Jana im Januar.

Creadienstag

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WKSA Finale

Spät reihe ich mich noch in die Weihnachtskleidgalerie ein. Ich habe Rock, Bluse und Kleid an den Feiertagen getragen und bin mir sicher, das alle drei sich auch im Alltag bewähren werden. Die Unmöglichkeit bei den aktuellen Lichtverhältnissen und mit vertretbarem Aufwand halbwegs erkennbare Fotos zu machen, ließen mich den Beitrag immer weiter verschieben.2016-12-271) Der Rock aus einer alten Hose: Ich bin zufrieden, einziges Manko: er ist recht knapp in der Taille, da ist nicht viel Plätzchenplatz. dsc04490Der schwere synthetische Stoff ist außerdem etwas störrisch, die Nähte müssen alle noch mal mit viel Druck und viel Dampf behandelt werden. dsc04474Beim letzten Zwischenstand hatte ich die Godets zugeschnitten. Ich habe vier in die Seiten- und Teilungsnähte eingesetzt. dsc04475Das klappte ganz gut und ist auch sehr sauber geworden. Weitere vier Keile habe ich in die Fläche gebastelt. Da müssen die Spitzen verstärkt und sehr knapp genäht werden. dsc04479Das war bei dem leicht fransenden Stoff nicht so ganz einfach und ist auch nur mittelprächtig geworden. Dafür weiß ich jetzt bei beiden Varianten, wie es geht.

2) Die Bluse gefällt mir sehr gut und ich habe tatsächlich nur einen Knopf verkehrtherum eingeschlagen, den obersten natürlich. 2016-12-272In dem leichten Stoff habe ich mit französischen Nähten gearbeitet. Das „Schleifchen“ sieht durch die Länge mehr nach Schluppe aus und gefällt mir so.

3) Der Pulli ist ein Rebeccamodell.  Ich habe ihn um einen Mustersatz gekürzt, da mir die Länge zum Rock dann stimmiger erschien. img_4834Der erste Fehler in der Anleitung war in Reihe drei der Zopfmusterstrickschrift und es war nicht der letzte. Dabei ist die gar nicht so kompliziert. img_4824Seit langem habe ich mal wieder in Einzelteilen gestrickt und obwohl mir das Ergebnis sehr gut gefällt, werde ich wohl eine von oben und am Stück Strickerin bleiben. Das liegt mir einfach mehr.

4) Da ich schon ahnte, dass der Trend in diesem Jahr zum Sofaweihnachtszweitkleid geht, habe ich vorgesorgt. Also eigentlich kann ich gar nichts dafür, denn als ich im großen Kaufhaus den Aufsatz für die Knopfzange erstand, musste ich an der Restekiste vorbei und dort lag ganz obendrauf ein Strickstoff, der nach Sofakleid schrie und überhaupt sehr traurig gewesen wäre, hätte er dort bleiben müssen.2016-12-271Es wurde ein Matera von der Schnittbox. Ein Schnitt, den ich immer wieder gern nähe und von dem ich mehrere Shirt- und Kleidvarianten habe. Ich mag den Wasserfallrollkragen am ansonsten unkomplizierten Schnitt. Momentan sind die Schultern noch einen Ticken zu weit, da ich aber weiß, dass der Stoff noch ein paar Wäschen lang einläuft ist das genau richtig so.

Schnitte:

  • Bluse Pussy Bow/ Ottobre 5/2015 aus Batist
  • Kleid Matera/ Schnittbox aus einem Strickstoff (Woll/Synthetikgemisch)
  • Zopfpullover Rebecca 44 aus Drops Lima
  • Rock ohne Schnitt aus einer alten Hose

Gezeigt auch beim Creadienstag

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Kokon

Einhüllen, abtauchen, einmummeln – im Moment weil der Frost zwickt, manchmal weil der graue Himmel drückt … ein Kokon, der beim Versuch  enstand, Gorgeous Grey statt aus Strickstoff aus einem leichten, dicken Walk zu nähen.mmm161 Die Kapuze ist schön groß, die Ärmel sind schön lang und drin ist’s sehr gemütlich. Man ist ein wenig incognito unterwegs, zumindest hat die Freundin mich gestern erst mal übersehen.DSC00837Schon im Sommer fertig geworden, jetzt gerade richtig.dsc04140-001Darunter die Herbstjacke, inzwischen ohne lose Fäden und mit Knöpfen. Einer mit gelbem Garn angenäht, weil’s  dann hübscher ist und quasi einen I-Punkt  auf die gelben Akzente setzt. dsc04139dsc04142dsc04141MeMadeMittwoch

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Das Herbstjacken Finale sieht bei mir so aus: dsc03913-001Die fast fertige Jacke gefiel mir einfach nicht, also habe ich kurzerhand wieder aufgetrennt. Beim letzten Treff fragten Sylvia und Luise nach den Nähten. Ich stricke am liebsten nahtlos. Sollten doch Nähte zu schließen sein, nutze ich dafür den Matratzenstich für senkrechte und den Maschenstich für waagerechte Verbindungen. Ersterer dürfte hinlänglich bekannt sein und kam bei meiner Jacke am Ärmel vor:dsc03912 Bei letzterem werden die Strickstücke nicht abgekettet und dann mit einer Reihe genähter Maschen verbunden, womit die Naht unsichtbar wird (und beim Auftrennen entsprechend schwer wiederzufinden ist). Ich verwendete ihn für die Rückennaht meiner Jacke:dsc03782 dsc03911 Jetzt steht mir der Sinn nach Ringeln, obwohl ich eigentlich eine schlichte graue Jacke bräuchte …

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Herbstjacke 2

Meine Herbstjacke ist nach wie vor langweilig grau, glatt rechts und zu etwa zwei Dritteln fertig. Sie sieht aus, wie es die Beschreibung vermuten lässt, während die Schemazeichnung nicht dazu passt. Um diese Langweiler auszutrixen, haben Sylvia und Luise sich ein paar Fragen ausgedacht, die es zu beantworten gilt. img_4694

1. Wie lange strickst du schon ?

Lange! Die ersten Maschen habe ich sicher im Handarbeitsunterricht der Schule fabriziert, so 1982 vielleicht. Ich erinnere mich an grüne Baumwolle im Perlmuster, und dass ich auf dem Weg zum Schal irgendwann aufgab. Der wurde beim besten Willen nicht länger. Ein Teddybär schmückte sich noch lange damit. Damals hätte ich wahrscheinlich gewettet, dass ich niemals freiwillig irgendetwas und ganz bestimmt keine Fair-Isle-Jacken mit zweier Nadeln stricken werde.

2. Wer hat dir das Stricken beigebracht ?

Die Grundlagen habe ich tatsächlich ganz klassisch zu Hause und in der Schule gelernt. Die Feinheiten habe ich mir selbst erarbeitet. Ich bin ja eine große Büchersammlerin und stricke auch mal Dinge, um eine neue Technik zu probieren.

3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es ?

2016-09-29Nach oben erwähntem beinahe Schal war mein erstes Strickstück ein Pullover – ich halte mich nicht so gern mit Kleinkram auf. Das Strickmuster stammte aus einer Sybille von 1983, getrickt habe ich den Pulli drei oder vier Jahre später. Den Pullover habe ich nicht mehr, die Zeitschrift schon. Jetzt bin ich gespannt, ob Sylvia das Bild erkennt. Wir haben nämlich schon mal festgestellt, dass wir etwa zur gleichen Zeit, einen ähnlichen ersten Pullover gestrickt haben und so viel Auswahl gab es in der DDR nicht. Dicke Wolle und passformunsensible Schnitte kamen dem damaligen Strickanfänger sehr entgegen. Ob es der rechte oder linke Pulli war, weiß ich nicht mehr (eher der linke, denn ich erinnere mich an endlos lange Krempelärmel). Dicke Wolle und Fledermausärmel in Schlammfarben. Den Pullover hatte ich sehr lange.

4. Wie alt ist das älteste Strickstück, welches du noch besitzt? Hast du ein Foto davon?img_4692Wahrscheinlich ist das dieser Raglanpullover, den ich irgendwann in den frühen 90ern strickte.

5. Wird bei dir in der Familie gestrickt ?

Jain. Stricken können einige, tun es aber nur sporadisch. Eine meiner Großtanten strickte früher sehr, sehr viel.

6. Strickst du nur für dich oder auch für Andere ?

Am häufigsten für mich, gern auch mal für die Familie oder ganz, ganz gute Freunde.

7.Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby ?

Interessiert, wohlwollend, amüsiert, staunend – aber eigentlich durchweg positiv.

8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln ?

Meine Lieblingsgarne sind einerseits „richtige“ Wollen, die schön griffig sind und nach landläufiger Meinung kratzen (Lopi aus Island z.B.) und andererseits Alpaka, weil man damit dünne, leichte, kuschelige und trotzdem warme Kleidung stricken kann. Für Sachen, die ich viel nutze und häufig wasche nehme ich auch mal Sockenwolle. Nadeln sind für mich am besten aus Holz oder Bambus und in der Stärke zwischen 2,5 und 4.

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