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Archive for the ‘gestrickt’ Category

MMM – Ringelstrick

Wenn es kalt und grau wird, steigt bei mir nicht nur der Schokoladenbedarf, sondern auch das Verlangen nach einer gemütlichen Strickhülle. Ein paar Tassen Kakao brauchte es dann doch noch, bis mal wieder ein Strickwerk vollendet war. Irgendwo zwischen Kleid und Tunika bewegt sich die Länge von Laneway. Mit dreier Nadeln und der dünnen Fair-Alpaka sind das ganz schön viele rechte Maschen und die zogen sich … Mit Unterbrechungen habe ich bestimmt ein halbes Jahr dran gestrickt. Die graue Wolle war von meiner Fair-Isle-Jacke übrig, die grüne hatte ich auch dafür gekauft, dann aber wegen des zu geringen Kontrastes nicht verwendet. Mit dicken Strümpfen, Müffchen und Filzpuschen ist das ein prima Rumlümmelkleid. Außer Haus mag ich Laneway dann lieber mit Jeans als Tunika. Die Anleitung ist unkompliziert und verständlich, ein Raglan von oben halt. Den Pfiff geben die Linien im Vorderteil und die kontrastierenden Taschen. Die sitzen für meinen Geschmack allerdings zu tief. Ein Taschentuch kann man prima drin verstecken, die Hände drin vergraben eher nicht.

MMM

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Vor Jahren bestellte ich mit einem Schwung Reststücke unter anderem einen knappen Meter Canvas. Unter dieser Bezeichnung kann sich ja allerlei verbergen, aber für eine Tasche sollte der Stoff auf jeden Fall taugen. Beim Auspacken stellte sich heraus, das der knappe Meter reichlich bemessen war und der Stoff außerdem 280 cm breit lag. Der Taschenplan wurde ad acta gelegt, durch eine Mantelidee ersetzt und musste erst mal warten. Nachdem ich kürzlich mit Doreen beschlossen hatte, beim nächsten Burgnähtreff einen Robson Coat zu nähen, kramte ich den Stoff raus, um festzustellen, dass der dafür dann doch nicht reichen würde. Aber die Mantelidee einfach fallen lassen? In meinem Merkmüll- Archiv ploppten ein roter und ein goldiger Burda Mantel auf, die ich auch beide in meinem Heftesammelsurium fand. Den Schnitt für den roten gab es erst ab Größe 38, der güldene ist aber eine Kurzgröße, na bitte! Über Metallic-Crashstoff, Gummismoktaille und Dreiviertelärmel sah ich erst mal hinweg und beschloss, dass das genau das ist was ich suche. Der Schnitt war schnell kopiert, der Zuschnitt dauerte etwas länger, da ein reichlicher Meter Stoff dann eben doch wieder etwas knapp ist. Zu nähen ist der Mantel sehr einfach, einzig die Steppnähte brauchen etwas Zeit und Sorgfalt. Burda steppt im Abstand von einem Zentimeter, ich habe mich am Nähfüßchen orientiert. Das ist bei meiner Maschine ein klein wenig mehr und führt zu einer Stepplinie weniger am Saum. Die Dreiviertelärmel habe ich verlängert, den Gummismok in der Taille und die Druckknöpfe durch einen Gürtel ersetzt. Der könnte ein bisschen länger sein, dafür reichte der Stoff aber nicht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr, sehr zufrieden. Der Mantel schließt tatsächlich eine Lücke im gar nicht so kleinen Kleiderschrank. Ein Obendrüber in neutraler Farbe fehlte. Es gibt doch immer mal Situationen, in denen meine eher farbenfrohen Sachen unpassend sind. Der dicht gewebte, leicht beschichtete Stoff ist recht winddicht und hält hoffentlich auch einem leichten Schauer stand. Darunter trage ich heute ein Kleid, ebenfalls nach einem Burda-Schnitt, welches bei Gelegenheit noch einen Solo Auftritt bekommt und mein heißgeliebtes Frühlingsjäckchen von 2012. Wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich bei Burda immer ein wenig brauche, um Schnitte für mich zu entdecken. Ich nähe ganz selten aus aktuellen Heften, krame aber doch hin und wieder ein älteres Exemplar raus.

Mantel: Burda 2/2008, Mod 117, Kleid: Burda 8/2012, Mod 133, gezeigt beim MMM

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Malou Sweater

Als Claudia zum Teststrick für diesen Pulli rief, musste ich natürlich hier schreien und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, weil ich wusste, dass ich nie und nimmer in vier Wochen einen Pullover stricken würde. Aber der Name und die Islandpulliliebe ließen keine andere Entscheidung zu. Immerhin war er zur Veröffentlichung des Strickmusters so weit gediehen, dass ich Angaben zur Passform machen konnte. Die Ärmel zogen sich und die steigenden Außentemperaturen motivierten nicht zum weiterstricken. Allerdings war der Pullover fürs Fräulein gedacht, die gerade ziemlich weit weg fährt und unbedingt was zum Kuscheln mitbekommen sollte. Also strickte ich in den letzten Tagen trotz der großen Hitze tapfer lange, warme Ärmel. Der Pulli wird von oben gestrickt, hat eine Rundpasse und kommt mit nur drei Farben aus. Das kleine, sparsame Muster gefällt mir gut. Meine Maschenprobe variiert um eine Masche, der Pulli ist also ein klitzekleines bisschen größer als die Anleitung vorgibt. Da das Fräulein genau zwischen den beiden kleinsten Größen liegt, passt das wunderbar. Anders als in der Anleitung sind die Bündchen 2re2li statt 1re1li gestrickt, weil ich nicht genau gelesen habe. Am Halsausschnitt habe ich zusätzlich noch ein paar Maschen abgenommen, denn das Kind hat wirklich sehr schmale Schultern, so dass der weitere Ausschnitt sicher gerutscht wäre.

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MMM mit Frühlingsjäckchenbummlerfinale und burggenähter Jeans wäre der Plan für heute gewesen. Jacke und Hose passen nämlich ganz prima zusammen und waren bei den Frühlingstemperaturen der letzten Wochen immer eine gute Wahl. Heute ist die Jacke glücklicherweise zu warm. Dafür ist mein frühlingsgrünes Blüschen genau richtig.

Eine Jeans wollte ich mir schon immer mal nähen und Ginger schien ein Zauberschnitt zu sein, der allen passt. Glaubte ich natürlich nicht und war skeptisch. Schließlich passen mir im Laden auch keine Jeans. Irgendwann konnte ich Sylvias Ginger anprobieren. Die war natürlich zu groß, das aber recht gleichmäßig, vielleicht sollte ich es doch mal wagen? Sie redete mir noch ein bisschen gut zu und schließlich nahm ich Schnitt und Stoff mit nach Rochsburg, wo ich versierte Gingernäherinnen wusste … Ich nähte also anderthalb Tage stur nach Anleitung vor mich hin (das fällt mir ganz, ganz schwer), musste am Ende nur an der Taille minimal verschmälern und habe jetzt seit Ewigkeiten mal eine Jeans, die ohne Gürtel tragbar ist, deren Hosenbeine so kurz wie meine sind und in der ich mich rundum wohl fühle. Für eine nächste gäbe es natürlich noch Verbesserungsbedarf. Die Steppnähte könnte sauberer sein und die Taschen etwas höher sitzen, außerdem steigt meine Nähmaschine bei den ganz dicken Stellen dann doch aus. Aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden und sicher, dass ich weitere Jeans nähen werde. Das Schnittmuster bietet zwei Varianten an. Ich habe beide gemischt und den hohen Bund mit den weiteren Beinen kombiniert.Die Strickjacke hatte ich ja schon fast fertig gezeigt. Inzwischen sind Ärmel und Kragen vollendet und ein I-Cord inklusive Bommelchen als Gürtel ergänzt. Getragen wurde sie im kalten Frühjahr auch schon oft. Gestrickt als Raglan von oben mit dem Einstrickmuster der Cunningsburgh Star Jacket aus Color Style. Verwendet habe ich ererbte Wolle und viele bunte Lettlopi-Reste. Die bestimmten mit ihren Mengen auch die Farbverteilung.

MMM und FJKA-Finale

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Als Sylvia letzte Woche mein aktuelles Strickstück entdeckte, bekam ich natürlich sofort eine Rüge, wegen meiner FJKA-Abstinenz. Denn was, wenn nicht ein Gestrick in diesen Farben, ist ein Frühlingsjäckchen? Nun denn, hier bin ich also. Meine Lettlopireste und ein paar Stränge Kofferwolle sollen zu einer kunterbunten Jacke werden. Es ging ganz gut vorwärts, bis ich auf einmal die eine Nadelspitze in der Hand hielt.dsc05177Da musste natürlich sofort Ersatz beschafft werden.  Eigentlich sollte es mal so was Ähnliches werden. Allerdings stricke ich meine Jacke als Raglan von oben und mit Steek. Ich finde es einfacher einen Steek aufzuschneiden, als ein Muster mit linken Maschen quasi rückwärts zu stricken. Da das Gestrick relativ fest wird, werde ich das Bindeband wohl weglassen und eine gerade Jacke mit einem schönen, großen Schalkragen stricken. Das Rumpfteil ist inzwischen fast fertig und auch ein Teil der Ärmel ist schon erledigt. Durch die Resteverstrickerei muss ich an allen drei Enden gleichzeitig arbeiten, um zu sehen, wie weit ich mit dem jeweiligen Rest komme. Das Fräulein amüsierte sich gestern sehr über den Voodoo-Puppen-Look.Damit sind Sylvias Frage auch schon fast beantwortet: Inspiration hole ich mir aus Büchern und dem Internet, Anleitungen nehme ich eher als Anregung, kombiniere gerne wild durcheinander und rechne oft selbst. Meine liebsten Helfer dafür sind diese beiden Bücher: „Knitting Without Tears“ von Elizabeth Zimmermann und „Knitting in the Old Way“ von Priscilla Gibson Roberts.

Frühlingsjäckchen-Knit-Along: 1. Zwischenstand

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Es ist kalt und es liegt Schnee und mein Wintermantel ist endlich fertig! Im November, als die Temperaturen so wunderbar zu meinen zahlreichen Wolljacken passten, konnte ich mich nicht motivieren die 1000 Tippelschrittchen zu gehen, die das Nähen von Pepernoot erfordert. Mit den zunehmenden Minusgraden machte sich das Fehlen einer warmen Jacke dann doch bemerkbar und ich setzte mich mit dem großen Haufen zugeschnittener Teile auseinander und alles schlussendlich zu einem Mantel zusammen. 2017-01-181Heute durfte er das erste Mal raus, allerdings erst nachdem ich mit der Freundin eine Runde per Ski durch die Heide gedreht hatte, so dass die Tageslichtmenge schon wieder nicht mehr so recht reichte. Allerdings gutes Licht, um zu demonstrieren, dass die Rechnung mit den reflektierenden Paspeln aufgeht. Der Mantel bekommt in den nächsten Tagen noch einen extra Beitrag, schließlich habe ich ja doch nicht ganz nach Anleitung genäht und zum heutigen MMM-Thema „der Nahttrenner ist mein bester Freund“ hätte ich auch das ein oder andere beizutragen (ich habe übrigens drei, an verschiedenen Stellen, so dass immer einer griffbereit ist).mara2013Außerdem selbstgemacht und heute getragen, auf dem oberen Bild allerdings unterm Mantel bzw. in der Hand versteckt:  Mütze, Handschuhe und Bullerbü-Kleid. collagen1-001

 

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Die alljährliche Rückschau steht an und zeigt, dass ich weniger, dafür aber viel Alltagstaugliches gestrickt und genäht und nur ganz wenig gefilzt habe.

Genähtes für mich:naehen16 Die rote Patrones Jacke habe ich noch mal auseinandergenommen und hoffe, da noch eine bessere Futter-Jacke Verbindung hinzubekommen. Lernziel für dieses Jahr sind Hosen. Stoffe und Schnitte sind da, ich müsste mich nur mal rantrauen …

Taschen, Schnick-Schnack und Geschenke:2017-01-02Einziger wirklicher Flop ist eine Sporthose fürs Fräulein, die zwar einen sehr schönen Schnitt hatte, aber materialbedingt nach kürzester Zeit auseinanderfiel. Deshalb gibt es davon auch kein Foto. Verwundert habe ich festgestellt, dass die grüne Jacke erst ein Jahr alt ist, die ist quasi mit dem Kind verwachsen.

Gestricktes (die Mütze habe ich verschenkt):stricken162Sehr zufrieden bin ich mit meinen Stricksachen. Technisch am anspruchsvollsten war natürlich die Fair Isle Jacke, Alltagshelden sind eher die Ringeljacke und das blau-weiße Tuch und Müffchen Set.

Gefilztes:filzen16Die Filzzusammenstellung ist nicht komplett, mit nassen Händen fotografiert es sich immer so schlecht. Das absolute Highlight war der Filzkurs bei Jana im Januar.

Creadienstag

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