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Archive for the ‘gestrickt’ Category

Auf dem MMM-Blog erwarte ich euch heute zum zweiten Zwischenstand unseres Frühlingsjäckchenknitalongs. In zwei Wochen ist wirklich schon Ostern und auch wenn der Frühling gerade etwas schwer in die Gänge kommt, sind ab Mittwoch die Tage wieder länger als die Nächte. Unser Thema heute: Zweiter Zwischenstand – Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse. Zur Erinnerung: Ich stricke einen Pullover, eine Mischung aus einem gesehenen Modell und eigenen Wünschen. Ohne Anleitung heißt bei mir natürlich nicht ohne Plan. Bevor ich beginne mache ich eine Skizze und eine Maschenprobe, rechne mir die Maschenzahlen für die wichtigsten Maße (Brustumfang, Oberarmumfang, Taillenweite) aus und überlege dann, wie ich die gewünschte Form erreiche. Zwischendurch wird immer wieder anprobiert und gegebenenfalls korrigiert. Wenn ich denke, dass ein Schnitt Wiederholungspotential hat, schreibe ich mir auch auf, was ich gemacht habe. Dass ich die Zettelchen dann nie wiederfinde, steht auf einem anderen Blatt.Ich habe fleißig gestrickt, dabei sogar daran gedacht immer wieder die Zwischenstände zu fotografieren und bin mittlerweile fast fertig. Nur die Fäden müssen noch vernäht werden. Die Ärmel sind, wie ursprünglich geplant, dreiviertellang geworden und haben ein schmales Bündchen bekommen. Auf meiner Skizze ist es genau so breit wie am Ausschnitt, in der schmaleren Variante fand ich die Proportionen stimmiger. Für solche Entscheidungen sind die Zwischendurchbilder ganz hilfreich. Ich finde, auf einem Foto lässt sich so etwas noch einmal besser beurteilen, als vor dem Spiegel im dunklen Flur.  Mit dem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden, einzig am Ärmelansatz bauscht es noch ein bisschen. Ich denke aber, dass sich dieses Problem mit einem Entspannungsbad für den Pullover lösen lässt.

So, genug der Vorrede: Bühne frei für euch! Ich bin gespannt auf eure Fortschritte und  hoffe ihr musstet nicht ribbeln. Vielleicht ist ja auch schon jemand beim zweiten Jäckchen?

 

 

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Ihr seid die ganze nächste Woche herzlich eingeladen eure Frühlingsjäckchen in spe auf dem MMM-Blog vorzustellen. Bei mir sind Wolle und Idee ausgewählt und ein bisschen angestrickt habe ich auch schon.

Mein Plan war letzte Woche schon klar und ich bin auch dabei geblieben. Nachdem ich in den letzten Jahren kunterbunte Frühlingsjäckchen strickte, möchte ich mich in diesem Jahr auf eine Farbe beschränken und das ist, ich bin ja so berechenbar, ein hübsches, frühlingshaftes Lieblingsgrün. Die Wolle liegt schon länger hier, die Banderolen fehlen, es ist aber mit ziemlicher Sicherheit Drops Lima. Mein Jäckchen wird ein Pulli, im wesentlichen glatt rechts gestrickt, eher kurz, mit Dreiviertelärmeln und einem interessanten Ausschnitt. So ungefähr: Ich hoffe, dass er in dieser Form zu Hosen und Röcken passt. Ich stricke ohne Anleitung. Einen ähnlichen Pullover, allerdings kurzärmelig, aus viel dickerer Wolle und mit englischer Anleitung gibt es hier. Genug Gründe selbst über die Konstruktion nachzudenken. Ich stricke von oben beginnend und am Stück. Da kommt der komplizierte Teil gleich am Anfang, bevor es dann Runde um Runde dem Ziel entgegen geht. Die Passe werde ich nach der Contiguous Methode stricken, die ein wenig abgewandelt werden muss, damit der Ausschnitt entsteht. Zur Taille hin soll der Pullover etwas schmaler werden und als Abschluss ein schönes breites Bündchen bekommen. Weil ich Drops Lima schon öfter verstrickt habe, habe ich keine Maschenprobe gemacht, sondern einfach an einem älteren Pulli nachgezählt. Natürlich habe ich schon angeschlagen. Der Bereich um den Ausschnitt sieht mittlerweile so aus und entspricht damit meinen Vorstellungen ziemlich genau.

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Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne sind heute Thema beim Frühlingsjäckchenknitalong, zu dem heute Sylvia begrüßt.Es geht also um die Ideensammlung.

Mit dem Sammeln ist das ja so eine Sache. Es gibt den Sammler, der sein Vergnügen darin findet, nutzlose, mehr oder weniger hübsche, sortier-, klassifizier- und katalogisierbare Dinge anzuhäufen. Es gibt natürlich auch den Sammler, der sein Geld irgendwo unterbringen muss und deshalb teure Dinge sammelt, deren Wert für ihn der Wert ist. Ich sammle nichts, trotzdem sammelt sich hier so allerlei an. Neben Stoffen, Wolle, Büchern, Schnitt- und Strickmustern betrifft das vor allem Ideen. Die stapeln sich gefühlt bis dicht unter die Decke. Manche verstecken sich als Post Its in Büchern und Heften, die allermeisten flattern als Kritzeleien auf Briefumschlägen, Kassenzetteln und ähnlich ungeeignetem Papier durch die Wohnung und finden mit Glück den Weg in eines meiner Heftchen für alles … Sie da wiederzufinden ist oft gar nicht so einfach. Immer wenn ich motiviert bin, mal ein bisschen Ordnung ins kreative Chaos zu bringen, erstelle ich eine „muss ich demnächst mal stricken (nähen)“ Liste, die aufgrund ihrer Länge natürlich Makulatur ist. Sollte die Motivation nicht von der nächsten Idee überrannt werden, entsteht manchmal noch eine „muss ich jetzt gleich anschlagen“ Liste, die dann schon überschaubarer wird. Eine dieser aktuellen Shortlist-Ideen passt hervorragend zu Dicke und Menge der Frühlingsjäckchenwolle in meinem Vorrat, so dass ich tatsächlich mit nur einer Idee antrete und das sich nicht entscheiden können in diesem Jahr euch überlasse. Bis dahin lasse ich euch noch einen Rückblick auf meine Frühlingsjäckchen der letzten Jahre da, da habe ich mittlerweile eine schöne, bunte Sammlung.Meine Idee steht also schon fest und wird erst nächste Woche verraten – aber ich hätte da noch was zum gucken für euch: knitted camouflage. Ein Jäckchen, in dem man an seinem Lieblingsplatz einfach verschwinden kann, hätte doch auch was.

 

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Normalerweise bin ich beim Nähen keine Wiederholungstäterin, einzige Ausnahme sind Shirts. Unser Standard ist da ein Ottobreschnitt, der einfach gut passt. Als im Herbst die T-Shirt-Lücke,  gefüllt werden musste, war dann doch Zeit,  mal was Neues zu probieren. Schon im Frühjahr hatte ich mir das Buch „Jersey Shirts“ von Stefanie Brugger gekauft, bin ich doch ein großer Fan von Baukastenschnitten. Der erste Test mit einem Hemdchen sah vielversprechend aus. Jetzt probierte ich noch zwei weitere Varianten mit verschiedenen Ausschnitten und Ärmeln. Die Shirts sitzen etwas lockerer, was mir gut gefällt. Auch die recht starke Taillierung kommt mir sehr entgegen. Den Ausschnitt müsste ich bei Varianten mit Beleg noch etwas verschmälern, wenn ein Bündchen dran ist, passt das Original. Für mich ist das Buch eine tolle Ergänzung im Schnittmusterfundus. Einfache Shirts mit feinen Details – heute mit Pünktchen und zu einer wiederentdeckten Hose. Die habe ich schon vor längerer Zeit genäht, vermisste dann Taschen, weshalb sie auf den Änderungsstapel wanderte. Allerdings ist mir keine vernünftige Idee gekommen, wie ich Taschen, die weder nach Kinderhose aussehen, noch am schmalen Hüftbereich aufklaffen, ergänzen könnte. Jetzt hatte ich sie schon ein paar Mal an, mag sie sehr und finde die fehlenden Taschen gar nicht mehr so schlimm. Obendrüber noch eines meiner Strickjäckchen und Karens schöne, grüne Perlen um den Hals komme ich sicher gut durch den Tag.

Schnitte: Shirts „Algiers“ und und „Rügen“ mit gekräuselter Armkugel aus „Jersey Tops und Shirts“, Hose 2 aus „Simple Chic“, Strickmuster der Jacke von Stoff und Stil

MMM

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FJKA 2018

CB61801E-A663-4AEF-B16C-B4E7A10A3301Heute gibt es im MeMadeMittwoch Blog die Ankündigung des Frülingsjäckchenknitalongs. Ich gehe dann mal die Stricknadeln wetzen, denn ich darf mit Sylvia den Taktstock schwingen. Am nächsten Sonntag wird angestrickt.

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Das sind die Handschuhe, die ich beim Skifahren, beim Radfahren, beim Wandern am allerliebsten trage , weil sie warm und kuschelig und praktisch sind. Finger und Klappe ermöglichen fotografieren, Nase putzen und Temperaturanpassung ohne große Räumerei und Wolle finde ich für Aktivitäten, bei denen man ständig in Bewegung ist ideal. Leider gingen sie langsam dahin. Wann ich das erste Löchlein gestopft habe, weiß ich nicht, es ist schon einige Jahre her. Damals hatte ich noch einen Rest der Originalwolle und stopfte ordentlich im Maschenstich, so dass die Reparatur nicht auffiel. Irgendwann hatte ich nur noch eine ähnliche Farbe und zuletzt wurden die Löcher so groß und entstanden so schnell, dass unterwegs schon mal ein Stück Sockenwolle zur Rettung des Zusammenhalts herhalten musste. Ich stopfte tapfer vor und nach jedem Ausflug, bis der Mann irgendwann mal fragte, „Warum strickste dir eigentlich keine neuen?“ Ja, warum eigentlich nicht? Eine Tüte mit Lettlopi wusste ich in den Vorräten. Allerdings stellte sich heraus, dass keine der Farben für ein komplettes Paar Handschuhe reichen würde. Ich kombinierte verschiedene Grauschattierungen mit rot und weiß. Als Anleitung genügten die alten Handschuhe und eine Handschuhtabelle, die Farbverteilung legte ich spontan nach Größe der Reste fest. So entstanden beide Handschuhe parallel. Das Bündchen wurde ein wenig länger als das alte und startet mit einem kleinen Saum, anstelle der Rippen. Den Übergang von dunkelgrau zu geringelt schmückt eine kleine Zackenreihe, weil’s hübscher ist. Am Ende gab es natürlich viele Fäden zu verstechen, aber jetzt sind sie fertig, die „Neuen“ und ich hoffe, dass sie mich genau so lange begleiten werden, wie ihre Vorgänger. Wann genau die entstanden sind, kann ich gar nicht mehr sagen, aber im Dezember 2006 hatte ich sie schon und das ist doch ganz ordentlich. Aus den letzten Restchen strickte ich gestern noch eine kleine Mütze nach dieser Anleitung. Die passt hoffentlich in die Jackentasche und unter den Fahrradhelm, was mit meinen anderen Mützen immer schwierig ist. Ein paar Fädchen für Reperaturen sind jetzt noch übrig.

RUMS

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Caspian Sea Socks

Die Anleitung für die Caspian Sea Socks von Priscilla Gibson Roberts hatte ich schon einige Jahre ausgedruckt hier liegen. In meine aktuelle bunte-Kleinkram-strick-Phase passten sie nun hervorragend. Nach Art der Türkischen Socken, werden sie an der Spitze begonnen. Die Anleitung war da nicht besonders anschaulich. Ich nutzte eine von Allerlei Strickerei, die ich dort leider nicht mehr wiederfinde. Bei vielen Bildern auf Ravelry sieht man einen großen Knubbel an der Spitze, der bei mir zum Glück nicht da ist.Dann musterte ich fröhlich vor mich hin und bemerkte erst sehr spät, das die hellen Bereiche des Oberfußes nicht, wie ich mir das dachte,  im Anschluss aufgestickt, sondern so wie die Designerin das plante, gleich mit eingestrickt werden. Diese Einstrickmethode laß sich recht umständlich, so dass ich nicht wieder auftrennte, sondern beim Stickplan blieb. Die komplette Socke wird als Schlauch gestrickt, da wo später die Ferse hin soll, kommt ein Restfaden als Platzhalter hin. Den Abschluss bildet ein Zopf, der schick aussieht und gar nicht schwer zu stricken ist. Allerdings hat man zwischendurch ziemlichen Fadensalat. Am Ende werden die Maschen vom Platzhalterfaden wieder aufgenommen und die Ferse in Runden eingestrickt. Bei dieser Art der Ferse, mit Abnahmen in jeder Reihe, schaffe ich’s nicht, komplett lochfrei zu stricken. Nachdem dann auch die hellen Bereiche im Maschenstich ergänzt und die vielen Fäden verstochen waren, konnte ich meine bunten Socken anprobieren. Passen gut, gefallen mir gut und es sind wieder ein paar Reste und Restchen verschwunden, die allein kein Sockenpaar mehr ergeben hätten. Creadienstag

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