Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Heimweh, Fernweh’ Category

Neujahrsspaziergang bei bestem Frühlingswetter und toller Fernsicht über großen und kleinen Bärenstein, Somsdorfer Klamm zwischen Freital und Tharandt, der Beschreibung nach ein echtes alpines Abenteuer, wenn es nicht so kalt gewesen wäre, durchaus auch in Sandalen machbar … Trotzdem sehr hübsch und ganz nah an Dresden.Das erste Mal im Straßencafé gesessen und dann an der Elbe entlang zurückspaziert.  Auf einsamen Pfaden durch großen und kleinen Zschand gewandert und auf das hintere Raubschloss gestiegen. Ein Ästchen mit Haareis am Wegesrand. Endlich Schnee, wenn auch nur ein bisschen: Zu Fuß von Altenberg über Geisingberg und Sachsenhöhe nach Bärenstein, und per Ski von Zinnwald zum Mückentürmchen und zurück bei allerherrlichstem Wetter und mit feinem Birkensitzplatz. Elbsandsteinblick und Frühlingsboten am Lockwitzgrund. Das ist zwar auch in Dresden, aber da war ich noch nie.    Naturdonnerstag

 

Advertisements

Read Full Post »

Der letzte Samstag sah uns trotz des trüben Wetters auf einer unserer Lieblingsrunden durch die hintere Sächsische Schweiz. Ein schmaler Weg bringt uns hinauf zu den Felsen, ein kleines Stück Klettersteig noch steiler hinauf zur ersten Aussicht. Im Sommer muss man hier zuweilen Schlange stehen, heute haben wir den Weg für uns alleine. Der kleine Winterberg am rechten Bildrand ist unser Ziel. Der Pfad führt jetzt immer auf der halben Höhe, irgendwo zwischen Berg und Tal, Oben und Unten, am Massif entlang. Die Fernsicht ist heute nicht so dolle, aber passend zum Advent gibt es Puderzucker, Lametta und ein bisschen Glitzer in der Landschaft. Sind die gefrorenen Wassertropfen nicht wunderbar?Eine letzte Aussicht vom kleinen Winterberg, bevor wir uns bei einbrechender Dunkelheit über den Reitsteig und durch die wilde Hölle auf den Rückweg machen.

Naturdonnerstag

Read Full Post »

Gesammelte Herbstschönheiten steuere ich heute zum Naturdonnerstag bei. Die kleinen, flüchtigen Dinge sind ja oft einen genauen Blick wert.Dieser schräge Geselle ist ein Buchen-Streckfuß oder Buchenrotschwanz und wird später ein ganz unscheinbarer Nachtfalter.Naturdonnerstag

Read Full Post »

Im Herbst ein Muss ist eine Runde an den Elbhängen über Pillnitz. Letztes Wochenende stiegen wir den Keppgrund an der Mühle vorbei hinauf, schauten vom Zuckerhut hinab, stellten fest, dass die künstliche Ruine mittlerweile eine echte ist und nicht mehr betreten werden kann, freuten uns über die großen Bäume am Jagdweg und genossen den Postkartenblick vom Leitenweg.

Naturdonnerstag

Read Full Post »

am Sonntagnachmittag. Wir spazieren durch die Heide zu den Elbschlössern und an der Elbe entlang zurück.Nach zwei Stunden Wald, Wasser, Wind und Weinberg mit buntem Laub und schöner Aussicht sind wir gut durchgelüftet. Während sich an der Elbe und auf der Schlossterasse viele Menschen tummeln, sind wir auf den Nebenwegen fast alleine. Ein Stück vom Herbst wandert in die Vase und passt mit den Steinen vom griechischen Strand dann auch in den Zen-Garten, der meistens alleine auf dem Tisch liegt.

Naturdonnerstag am Lingnerschloss in Dresden und Freitagsblümchen von unterwegs.

Read Full Post »

Auf dem Weg zum Bahnhof trafen wir hungrige Schwalben, fanden eine Sumpfwurz mit Ameisenbesuch am Wegesrandund beim abendlichen umsiedeln der Nacktschnecken fing das Kind den Mond …Naturdonnerstag

Read Full Post »

Die Idee ein Ziel mit Muskelkraft zu erreichen ist für mich immer reizvoll. Vor meinem Filzkurs bei Jana hatte ich noch ein paar Tage Zeit. Der Blick auf die Karte zeigt, dass die Elbe unsere Wohnorte fast verbindet und damit der Elberadweg die ideale Route darstellt. Für eine Tür zu Tür Tour reichte die Zeit nicht mehr (bzw. fehlte mir der sportliche Ehrgeiz) und außerdem kenne ich die Bereiche um Dresden schon ziemlich gut. Ich startete also bei lieben Freunden in Magdeburg. Ein Besuch der Blauen Zitadelle (die eigentlich rosa) ist und des Magdeburger Doms machten den Anfang, dann machte ich mich rechtselbisch auf den Weg. Durch die Magdeburger Elbauenparks, am Wasserstraßenkreuz vorbei weiter Richtung Jerichow. Weil ich das Kloster anschauen wollte, blieb ich auf der rechten Elbseite, wo der Weg momentan aus einer Reihe von Umleitungen besteht, die z.T. unsinnig aneinandergereiht, schlecht ausgeschildert und wenig abwechslungsreich sind. In weiten Teilen Sachsen Anhalts hat man ja das Kunststück fertig gebracht, alle Landschaft beiseite zu räumen. Nach Tangermünde wechselte ich die Elbseite, verstand aber immer noch nicht, warum der Elberadweg so beliebt ist …Nach dem Kloster in Jerichow war Havelberg dann das erste der hübschen, kleinen,  historischen Städtchen, die in Halbtagesabständen zu Zwischenstopps einladen. Jetzt führten die Wege meist aussichtsreich auf dem Deich entlang. Altarme und Wiesen mit knorrigen Baumriesen begleiten die Elbe. Störche staksen durch die Wiesen und Milane kreisen am Himmel.Hübsche, verschlafen Dörfer und Fachwerkstädtchen liegen auf der Strecke. Mir haben es die Pappel- bzw. Stockrosen angetan, die in keinem Garten fehlen und auch in der Stadt viele Ecken und Eckchen überwuchern.Außerdem hatte ich viel Sonne, viel Regen, viel Gegenwind und am Abend immer ein mehr oder weniger lauschige Plätzchen fürs Zelt.In Lauenburg verließ ich die Elbe und folgte dem Elbe-Lübeck Kanal bis Ratzeburg. Dort hatte ich noch einen Tag Zeit, entdeckte eine Hundertwasserausstellung (der Kreis schließt sich) und erreichte am Samstagmorgen nach reichlich 400 km überpünktlich das Häuschen.Zum Naturdonnerstag mit Mohnblumen am Feldrand, die es immer wieder schaffen, dass ich für eine kurze Fotopause absteige.

Read Full Post »

Older Posts »