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Archive for the ‘Rückblende’ Category

wollte ich jetzt mit der einen besten Freundin bei sonnigem Spätsommerwetter durch die großen Berge stapfen. Da die Wetterprognose vor einer Woche nasse Füße und keine Aussicht prophezeite, verschoben wir unsere Mädelstour auf später. Jetzt hat es dort 70 cm Neuschnee gegeben und damit die leisen Zweifel, ob’s nicht doch gegangen wäre, zugedeckt.

Schließlich endete unser letzter gemeinsamer Alpenausflug ( der bei heißem Frühsommerwetter begann) so:

Wobei dieser tief verschneite Weg in eine urgemütliche Hütte führte, in der eine fidele Runde älterer Herren den Schnee links liegen lies und mit erstaunlicher Trink- und Textfestigkeit die Nacht durchsang und -zechte und überhaupt nicht begreifen konnte, dass zwei „Mädels“ (übrigens deutlich über Dreißig) alleine durchs Gebirge stiefeln…

Jetzt hoffen wir auf sonniges Frühherbstwetter. Obwohl: nachdem ich mich heute morgen über den rosa Streif am Horizont freute, brach, noch während ich dem kleinen Fräulein Sonne und dem Sonnenpapa winkte, der nächste bis jetzt anhaltende Schauer los.

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sah es am 23.3. so aus:

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Kontraste 2

Stille, absolute Stille. Berge und zwei Menschen – wir. Auf gleisendem Schnee, mit unendlicher Fernsicht. Unwirklicher grandioser Augenblick im Rodna Gebirge im Norden Rumäniens. Doch der Nebel kommt, zwingt zum Abstieg. 40km Fußmarsch mit den Skiern auf den Schultern. Eine schlaflose Nacht im Zug.

Der nächste Moment, der in Erinnerung bleibt: Sonne die wärmt, Luft die nach Frühling riecht, lärmendes Markttreiben, Eis und Langos – vier Stunden Aufenthalt in Budapest. Total übermüdet , fühlen wir uns mit unseren Riesenrucksäcken, den Skiern und Bergstiefeln als  absolute Fremdkörper hier.  Wir sitzen einfach nur da, lassen uns von der Sonne bescheinen und von den Menschen belächeln.

Eine weitere Nacht im Zug. Morgens um fünf in Bad Schandau. Minusgrade und Glatteis. Wieder nur wir, gar nicht mehr grandios, sondern nur noch müde.

Schon 13 Jahre her. Kontraste die haften bleiben.

Erstaunlich, was an Erinnerung bleibt – Nebensächlichkeiten, Momentaufnahmen. Doch genau das ist es, was ein Reiseleben ausmacht, zum Aufbrechen motiviert immer und immer wieder.

Überraschend auch, unter welchen Umständen diese Augenblicke in den Vordergrund drängen. Winter und Frühling im Zweikampf und ein Filzkurs bei Corinna machen, dass ich gerade ziemlich oft an Ungarn und besonders an diese Stunden in Budapest denken muss.

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